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Name:15/5471  
Aktenzeichen:1.46
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:22.10.2018  
Betreff:Bericht über die Spielzeit 2017/18 des Teo Otto Theaters
 

Klima-Check

 

 

Zeit- und Personalkostenaufwand

(Nur für die Beantwortung von Anfragen!)

 

 

Mitteilung der Verwaltung

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

 

 

Die zurückliegende Spielzeit 2017/18 des Teo Otto Theaters fand in der Zeit vom 07.09.2017 bis zum 14.07.2018 statt. Im Anschluss an die letzte Veranstaltung im Theater selbst wurden noch die obligatorischen Stadtteilkonzerte der Bergischen Symphoniker in der Konzertmuschel am Stadtpark, die Lenneper Nachtmusik am Alten Markt in RS-Lennep, Lüttringhausen Open Air auf der Freilichtbühne in RS-Lüttringhausen sowie – zum Ende der diesjährigen Sommerpause - das abschließende Konzert im Burghof von Schloss Burg durchgeführt.

 

Während der Sommerpause erfolgte eine Sanierung sämtlicher Dächer sowie der Außenfassaden des Theaters. Im Innenbereich erfolgte ein Austausch der kompletten elektrischen Hauptverteilung sowie mehrerer Unterverteilungen. Die Arbeiten wurden planmäßig in der 43. KW zum Abschluss gebracht. (Hierzu erfolgt eine gesonderte Berichterstattung unter dem vorgesehenen TOP 4.1.2.)

 

Die folgenden Angaben erfolgen je Sparte, entsprechend der in der Spielzeitbroschüre vorgenommenen Spartenaufteilung.

 

Die Tabellen enthalten nur solche Veranstaltungen, die im Spielplan des Teo Otto Theaters  vorgesehen enthalten sind. Hinzu kommen zahlreiche Repräsentationsveranstaltungen wie beispielsweise die Sportlerehrung, das unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters stehende Innovationstheater im Rahmen der Wirtschaftsförderung, die Schulmusikkonzerte der Bergischen Symphoniker, mehrere Schulabschlussfeiern, das Comedy-Fieber der Lerose-Stiftung, für die das Theater selbst, das Personal und die technischen Einrichtungen weitgehend kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

 

Daneben finden regelmäßig weitere Veranstaltungen Dritter statt, die das Theater entsprechend der vom Rat beschlossenen Tarifordnung anmieten. Diese sind dem Betrieb gewerblicher Art zuzuordnen.

 

Rein spielzeitbezogen bestand die Saison 2017/18 aus 99 Veranstaltungen:

 

 

Keine konkreten Zuschauerzahlen liegen zum Festakt zum Tag der Deutschen Einheit, zur Nacht der Kultur sowie den Stadtteilkonzerten vor, da es für diese, für die Zuschauer kostenlosen Veranstaltungen, keinen Eintrittskartenverkauf gibt. Anhand von Erfahrungswerten kann bei einer überschlägigen Schätzung jedoch eine Zahl von 3.500 Zuschauern für diese Veranstaltungen veranschlagt werden.

 

 

 

 

1.            Musiktheater

 

 

 

1.1               Musiktheater (ohne Beteiligung Bergische Symphoniker)

 

 

 

1.2               Musiktheater (mit Beteiligung Bergische Symphoniker)

 

 

 


2.            Tanz

 

 

2.1          Tanz (ohne Beteiligung Bergische Symphoniker)

 

 

 

2.2          Tanz (mit Beteiligung Bergische Symphoniker)

 

 

 


3.            Sprechtheater

 

 


4.            Crossover

 

 

 


5.            Junges Theater

 

 

 

6.            Klangkosmos

 

 

 


7.            Philharmonische Konzerte

 

 

 


8.            Konzerte

 

 

Nicht extra aufgeführt werden die vier Kammerkonzerte der Reihe „Musik am Sonntagvormittag“, weil hier keine belastbaren Zuschauerzahlen vorliegen. Dies liegt daran, dass für die Abonnenten der Philharmonischen Konzerte der Eintritt zu den Kammerkonzerten enthalten ist. Von den über 200 Abonnenten besuchen im Schnitt ca. 100 die Kammerkonzerte. Insoweit ist die Zuschauerzahl bei den im Oberen Foyer stattfindenden Konzerten erheblich höher, als die Zahl der wenigen verkauften Einzelkarten suggeriert.

 

 

9.            Meisterkonzerte

 

 

 

10.          On Fire

 

 

 

 

 

Solidaritätsbeitrag Bergische Symphoniker – Orchestersoli

 

Mit Beginn der Spielzeit 2015/16 wurde für Konzerte und Musiktheaterveranstaltungen unter Beteiligung der Bergischen Symphoniker der Orcherstersoli eingeführt: Auf den regulären Eintrittspreis wurde seitdem ein Aufschlag in Höhe von 20 Prozent erhoben, der direkt der Orchestergesellschaft zufließt und damit als eine von mehreren Teilmaßnahmen der strukturell bedingten Finanznot der Bergischen Symphoniker entgegenwirkt.

 

Nachdem die damit verbundene Ertragserwartung nicht in voller Höhe erfüllt werden konnte, hat der Rat der Stadt Remscheid im Februar 2017 beschlossen, den Orchestersoli für den reinen Konzertbereich der Bergischen Symphoniker mit Beginn der Spielzeit 2017/18 um weitere 10 Prozentpunkte auf nunmehr 30 Prozent zu erhöhen. Für den Musiktheaterbereich blieb die Höhe unverändert bei 20 Prozent.

 

Im Ergebnis konnte in der abgelaufenen Spielzeit 2017/18 die ursprüngliche Einnahmeerwartung von 36.000 € nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen werden:

 

 

 


Entwicklung der Abonenntenzahlen (inkl. der laufenden Spielzeit)

 

 

 

Der Bereich „sonstige“ umfasst ab der Spielzeit 2016/17 nur die das reine Meisterkonzert-Abo, das nur wenige Abonnenten anspricht; die meisten nutzen das kombinierte Konzert-Abo, das sowohl die Philharmonischen Konzerte, als auch die Meisterkonzerte enthält. In den weiter zurückliegenden Spielzeiten waren dort kleinere Abo-Reihen, die zwischenzeitlich aufgelöst wurden.

 

Die Zahl der Wahl-Abos stellt den Stand zum Stichtag 22.10.2018 dar; hier ist noch mit einem Anstieg zu rechnen, da dieses Abo auch während der laufenden Spielzeit weiter nachgefragt wird, während die klassischen Abos nahezu ausschließlich zu Spielzeitbeginn abgeschlossen werden.

 

Grundsätzlich entwickelt sich der gesamte Abo-Bereich weiterhin stabil. Der seit Jahren zu verzeichnende kontinuierliche Rückgang beim Konzert-Abo ist sehr eindeutig dem demografischen Wandel zuzuordnen. Anderslautende Begründungen für Kündigungen, die im Regelfall nur auf Nachfrage zu erhalten sind, gibt es kaum. Positiv ist zu verzeichnen, dass für die jetzt laufende Saison 2018/19 der Rückgang gegenüber der Vorsaison auf unter 2 Prozent zurückgeführt werden konnte.

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


In Vertretung

 

Wiertz

Stadtdirektor