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Name:15/5590  
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:12.11.2018  
Betreff:Bebauungsplan Nr. 668 Gebiet: Am Schützenplatz - Sachstand zum Bauleitplanverfahren
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Zeit- und Personalkostenaufwand

(Nur für die Beantwortung von Anfragen!)

 

 

Mitteilung der Verwaltung

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

 

Für den Bereich südlich der Straße Am Schützenplatz befindet sich der Bebauungsplan Nr. 668 Gebiet: Am Schützenplatz in der Aufstellung.

 

Der Haupt- Finanz- und Beteiligungssauschuss hat am 13.12.2016 den Aufstellungsbeschluss zu diesem Bebauungsplan gefasst. Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 (1) BauGB hat in der Zeit vom 25.01. bis einschließlich 21.02.2017 per Planaushang stattgefunden. Parallel dazu fand die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 (1) BauGB statt.

 

Während der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung sind drei verschiedene Varianten in unterschiedlichen Ausprägungen mit der städtebaulichen Zielausrichtung Wohnen präsentiert worden. Positiv bewertet wurde die Variante mit einer parallel zur Straße Am Schützenplatz verlaufenden dreigeschossigen Bebauung als Geschoßwohnungsbau. Im Blockinnenbereich, in Anlehnung an den baulichen Bestand zum BP 481, sind Einzel- und Doppelhäuser in einer zweigeschossigen Bauweise geplant. Die innere Erschließung erfolgt als Ringerschließung von der Straße Am Schützenplatz aus.

 

Der nächste Verfahrensschritt, die Offenlage gemäß §§ 3 (2) und 4 (2) BauGB wird vorbereitet, dafür muss der Bebauungsplan entsprechend konkretisiert werden.

Um hier eine Wohnbebauung zu etablieren ist eine interne Erschließung, die in ihrer Höhenlage ins Gelände eingeplant ist, erforderlich. Aufgrund des topografisch zum Teil stark bewegten Geländes ist mit Aufschüttungen bzw. Abgrabungen zu rechnen. Die vorzunehmende Geländemodulation wird Auswirkungen auf die Ausgestaltung der Bauflächen und der Höhenanschlüssen der Gebäude zu den Planstraßen haben. Die planungsrechtlichen Festsetzungen im Bebauungsplan müssen hierauf entsprechend Berücksichtigung finden. Heißt, im Bebauungsplan müssen geplante Gelände- und Straßenhöhen festgesetzt werden.

 

Um den Bebauungsplan nun qualifiziert fortführen zu können sind unter den oben genannten Aspekten vorbereitenden Arbeiten durchzuführen. Dazu zählt eine topografische Höhenaufnahme des gesamten Geländes, zu erarbeiten durch einen Vermessungsingenieur und eine nach den Vorgaben der Stadtplanung entsprechende Straßen- und Höhenplanung des Geländes.

 

Der Fachdienst Bauen, Vermessung und Kataster, die Abteilung Vermessung hat mit Datum 31.10.2018 den Auftrag zur topografischen Höhenaufnahme des Geländes an einen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur (ÖBVI) vergeben. Die Arbeiten werden noch im laufenden Jahr 2018 abgeschlossen.

 

Der Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften, die Abteilung Verkehrsplanung erarbeitet ein Anforderungsprofil für die Entwurfsplanung der Erschließung einschließlich detaillierter Kostenberechnung. Die Aufforderungen zur Abgabe eines Angebotes werden in 2018 an die entsprechenden Planungsbüros versendet. Die Vergabe der Straßenplanung ist für Januar bzw. Februar 2019 geplant. Nach Aussage der Fachabteilung kann vor der Sommerpause 2019 die Fachplanung vorliegen.

 

Auf dieser Grundlage, der dann vorliegenden Straßenplanung, kann der Bebauungsplan im zweiten Halbjahr 2019 für die Offenlage fertiggestellt werden.

 

In Vertretung

 

 

 

Heinze

Beigeordneter

 

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

 

keine

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


 

 

Mast-Weisz

Oberbürgermeister