BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:15/5654  
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:27.11.2018  
Betreff:Parkraumsituation am Lenneper Kreishaus; Verkehrslärm auf der Kölner Straße
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Mitteilungsvorlage Dateigrösse: 150 KB Mitteilungsvorlage 150 KB

Klima-Check

Keine Relevanz.

 

 

Zeit- und Personalkostenaufwand

Der Zeitaufwand belief sich auf insgesamt vier Stunden, sodass ein Personalkostenaufwand von 209,86 EUR entstanden ist.

 

 

Mitteilung der Verwaltung

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

 

Das vom Beschwerdeführer beschriebene Bewohnerparkgebiet 501 war Teil des Verkehrskonzeptes „Lennep 2002“, welches am 19.09.2001 in der Bezirksvertretung Lennep beschlossen wurde.

Im Rahmen dieses Beschlusses wurde bereits der vom Beschwerdeführer beschriebene Bereich zwischen „Kreishaus und (ehemals) Karstadt“  von der Bewohnerparkzone ausgeschlossen. Hintergrund hierfür war, dass dieses Teilstück weiterhin der Allgemeinheit zur Verfügung stehen sollte und nicht („quasi rund um die Uhr“) durch Dauerparker blockiert werden sollte.

An dieser Ansicht hat sich aus Sicht der Verwaltung nichts geändert.

Hinsichtlich der Nutzung des Parkplatzes der Grundschule KGS Franziskus wurde vor einigen Jahren festgelegt, dass Parkplätze an Verwaltungsgebäuden und Schulen ausschließlich an Lehrer/innen und Verwaltungsmitarbeiter/innen verpachtet werden. In diesem Zusammenhang werden diese Parkplätze über Nacht und am Wochenende gesperrt, um ein unerlaubtes Parken auf städtischem Eigentum zu verhindern.

In Bezug auf die vom Beschwerdeführer angezeigte Lärmbelästigung wird die Kölner Straße im Rahmen der vorgeschriebenen Lärmkartierung gemäß EU-Richtlinie 2002/49/EG – Richtlinie zur Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm - regelmäßig erfasst und berechnet.

Die Lärmkartierung basiert auf Verkehrsdaten, die nach bundesweit geltenden Vorgaben der BASt – Bundesanstalt für Straßenwesen – erhoben werden. Im Ergebnis werden Jahresmittelwerte ausgegeben, welche die allgemeine tägliche Verkehrsbelastung im Jahresdurchschnitt abbilden und somit eine allgemeine langfristige Verkehrsentwicklung aufzeigen. Einzelne, auch wiederkehrende, laute Ereignisse können nicht dargestellt und bewertet werden.

Im Anschluss an die Lärmkartierung ist die regelmäßige Überarbeitung und Aktualisierung der Planung lärmmindernder Maßnahmen und ihre Darstellung im Lärmaktionsplan vorgesehen.

Die Kölner Straße ist im Bereich des ehemaligen Kreishauses mit einem täglichen Verkehrsaufkommen von rund 8000 Kfz, einer recht engen Bebauung und der Kreuzung wesentlicher Straßen von relevantem Lärm aus dem Straßenverkehr betroffen.

Eine der wirksamsten Maßnahmen zur Lärmminderung ist die Geschwindigkeitsbeschränkung, die hier bereits auf 30 km/h ganztags eingerichtet wurde.

Eine Verkehrsverflüssigung ist in diesem Bereich aufgrund des wichtigen innerörtlichen Verkehrsknotens nicht wirkungsvoll umsetzbar. Weitere lärmmindernd wirkungsvolle Maßnahmen wären Verkehrsbeschränkungen und –umleitungen, die das Verkehrsaufkommen mindestens halbieren. Diese Maßnahmen obliegen aus straßenverkehrsrechtlicher Sicht einer strengen Prüfung hinsichtlich Verkehrsfunktion, Verlagerung ggf. bestehender Lärmproblematiken sowie dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

 

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


In Vertretung

 

 

 

Reul-Nocke

Beigeordnete

 

 

 

Kenntnis genommen:

 

 

 

 

Mast-Weisz

Oberbürgermeister