BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:15/5682  
Aktenzeichen:2.40.-Li
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:05.12.2018  
Betreff:Anmeldungen der Schulneulinge an den Remscheider Grundschulen für das Schuljahr 2019/2020
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Mitteilungsvorlage Dateigrösse: 208 KB Mitteilungsvorlage 208 KB
Dokument anzeigen: Anlage 1 Dateigrösse: 197 KB Anlage 1 197 KB
Dokument anzeigen: Anlage 2 Dateigrösse: 188 KB Anlage 2 188 KB

Klima-Check

Keine Relevanz

 

Zeit- und Personalkostenaufwand

(Nur für die Beantwortung von Anfragen!)

 

 

Mitteilung der Verwaltung

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

 

 

1. Anmeldedaten

 

 

Entsprechend der schulgesetzlichen Regelungen werden Kinder, die bis zum 30.09.2019 das sechste Lebensjahr vollendet haben, zum Schuljahr 2019/2020 (01.08.2019) schulpflichtig.

 

Für das Anmeldeverfahren zum Schuljahr 2019/2020 standen am 09.10.2018 insgesamt 1063 schulpflichtige Kinder an (im Vorjahr waren es 946 Kinder).

Von den 1063 schulpflichtigen Kindern sind folgende Abzüge vorzunehmen:

 

 

Bisher wurden 970 schulpflichtige Kinder an den städtischen Grundschulen angemeldet. Hinzu kommen 19 eventuell vorzeitig einzuschulende Kinder. Somit wurden bisher insgesamt 989 Kinder angemeldet.

Die Zahl der vorzeitig einzuschulenden 19 Kinder hat sich im Vergleich zum Vorjahr (10) fast verdoppelt.

 

17 Kinder wurden an der Rudolf-Steiner-Schule (Waldorfschule) angemeldet, davon 7 ebenfalls an einer Remscheider Grundschule. Hier ist mit einer Aufnahmeentscheidung erst Anfang Februar 2019 zu rechnen.

 

32 Anmeldungen stehen noch aus (Stand Redaktionsschluss am 07.12.2018).

 

Eine schulscharfe Gesamtübersicht ist der Anlage 1 zu entnehmen. In der Anlage 2 sind die jeweiligen Bekenntnisse aufgeschlüsselt dargestellt.

 

 

 

 

 

 

2. Aktuelle Entwicklung

 

 

Insgesamt betrachtet wird festgestellt, dass für Familien die wohnortnahe Beschulung weiterhin eine hohe Priorität hat.

Nach dem aktuellen Schulentwicklungsplan steigen die Remscheider Schülerzahlen im Grundschulbereich leicht an und werden in 2023 voraussichtlich ihren Höhepunkt erreichen.

Die Trendprognosen sind regelmäßig mit den Geburtenzahlen und den Anmeldungen der Schulneulinge in den Remscheider Grundschulen abzugleichen.

 

 

3. Kommunale Klassenrichtzahl

 

 

Die Höchstzahl der zu bildenden Eingangsklassen wird nach § 93 Abs. 2 Schulgesetz NRW durch die Berechnung der kommunalen Klassenrichtzahl festgesetzt.

Demnach darf im Gebiet eines Schulträgers die Zahl der zu bildenden Eingangsklassen die kommunale Klassenrichtzahl nicht überschreiten.

Für die Ermittlung der kommunalen Klassenrichtzahl wird die Schülerzahl der zu bildenden Eingangsklassen einer Kommune durch 23 geteilt. Für das Schuljahr 2019/2020 beträgt die kommunale Klassenrichtzahl für Remscheid anhand der Anmeldungen insgesamt 43 Klassen (989 Anmeldungen : 23 = 43 Klassen).

 

Entsprechend der vom Rat für die Grundschulen beschlossenen Zügigkeiten (siehe Anlage 1, rechte Spalte) können maximal  41 Eingangsklassen (Regelklassen) gebildet werden.

 

Aus der Anlage 1 ist ersichtlich, dass mit dem abgehenden Jahrgang 4 insgesamt 40 Klassen die Grundschulen verlassen, demgegenüber stehen 39 neu zu bildende Eingangsklassen.

 

 

4. Schulorganisatorische Maßnahmen und Hinweise

 

 

Aufgrund der bestehenden Anmeldungen muss an den folgenden Schulen die gesetzlich festgelegte Bandbreite ausgeschöpft werden:

GGS Am Stadtpark, GGS Hasten, GGS Reinshagen, GGS Dörpfeld

Aufgrund der vom Rat beschlossenen Zügigkeiten ist die Bildung weiterer Eingangsklassen nicht möglich. Einmalige Mehrklassen können aufgrund der Raumkapazitäten nicht eingerichtet werden.

 

In den folgenden Grundschulen können nach den aktuellen Anmeldezahlen kleine Eingangsklassen gebildet werden:

GGS Daniel-Schürmann, GGS Kremenholl, GGS Steinberg, GGS Walther-Hartmann, GGS Freiherr-vom Stein, GGS Adolf-Clarenbach, GGS Eisernstein.

 

Die Anmeldezahlen in der GGS Mannesmann entsprechen rechnerisch einer großen Eingangsklasse. Da die Schule ihre Klassen jahrgangsübergreifend in Klasse 1 und 2 beschult, können die Kinder auf insgesamt drei Klassen verteilt werden.

 

Die GGS Hasenberg schöpft die vom Rat beschlossene 3-Zügigkeit nicht aus. Es können aber zwei kleine Eingangsklassen gebildet werden.

 

Die KGS Franziskus – Standort Lüttringhausen muss in diesem Jahr einige Ablehnungen vornehmen und bildet nun eine große Eingangsklasse. Die Bildung einer Mehrklasse, wie im letzten Jahr einmalig beschlossen, ist aufgrund der Raumkapazitäten nicht möglich.

Ggfs. können einige Kinder an den Hauptstandort nach Lennep umberaten werden. Ansonsten bestehen wohnortnah noch ausreichend Kapazitäten.

 

An der GGS Hackenberg wurden 64 Kinder angemeldet. Die GGS Hackenberg ist eine zweizügige Schule und kann somit rechnerisch 2 Eingangsklassen bilden. Die am Schulstandort vorhandenen Raumressourcen sind sowohl für den Unterrichtsbedarf als auch die Betreuung in der OGS ausgeschöpft. Eine Abweisung in den Regelklassen ist jedoch nicht erforderlich, da 20 Kinder das Montessori-Angebot der Schule besuchen möchten. Hier könnte eine Umberatung in eine Regelklasse erforderlich werden, wenn nicht ausreichende Montessori-Plätze angeboten werden können.

 

 

5. Anteil von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte

 

 

In der anliegenden Tabelle 1 ist die Anzahl der deutschen Kinder, der deutschen Kinder mit Zuwanderungsgeschichte und der ausländischen Kinder dargestellt. Bei zusammengefasster Betrachtung wird deutlich, dass der Anteil von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte bei rund 56 % liegt (Vorjahr: 54 %).

 

Gemeinsam mit der Schulaufsicht, dem Kommunalen Integrationszentrum, den Schulen und der Verwaltung ist es bisher gelungen, für Kinder aus Zuwandererfamilien „wohnortnah“ einen Platz an einer Grundschule bereitzustellen. Jedoch ist die weitere Entwicklung ständig zu beobachten und mit den schulischen Kapazitäten (Personal, Räume) abzugleichen.

 

 

6. Gemeinsames Lernen (GL) / Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf

 

An folgenden 9 Remscheider Grundschulen wird Gemeinsames Lernen (GL) von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf angeboten:

GGS Eisernstein, GGS Hackenberg, GGS Mannesmann, GGS Steinberg, GGS Am Stadtpark, GGS Hasenberg, GGS Reinshagen, GGS Dörpfeld, GGS Adolf-Clarenbach.

 

In den Gesamtanmeldungen sind die bereits bekannten förderbedürftigen Kinder enthalten.

 

Die konkrete Zahl der Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf kann von der Schulaufsicht frühestens ab dem 1. Quartal 2019 nach Eingang aller Anträge auf Verfahrenseröffnung AO-SF und nach Abschluss der Feststellungsverfahren sowie Festlegungen der Förderorte benannt werden.

 

 

7. Montessoriangebot

 

 

Das Montessoriangebot ist traditionell ein fester Bestandteil in der Remscheider Schullandschaft und wird nach wie vor nachgefragt.

Aktuell verfügen die Grundschulen Hackenberg, Siepen und Adolf-Clarenbach am Standort Goldenberg über ein zum Regelunterricht zusätzlich bestehendes Montessoriangebot.

 

Für das Schuljahr 2019/2020 wurden insgesamt 58 Kinder (Vorjahr 64) für ein Montessoriangebot an folgenden Schulen angemeldet:

 

- GGS Hackenberg: 20 Kinder

 

- GGS Ad.-Clarenbach/Standort Goldenberg: 24 Kinder

                                                                                                       

- GGS Siepen: 14 Kinder

 

Eine Ausweitung von Montessoriangeboten gestaltet sich aufgrund der knappen personellen Ressourcen von entsprechend ausgebildeten Lehrkräften sowie der teilweise ausgeschöpften Aufnahmekapazitäten schwierig. Dies führt dazu, dass nicht allen Wünschen nach einem Montessoriangebot entsprochen werden konnte.

 

 

 

In Vertretung

 

 

 

 

 

Neuhaus

Beigeordneter

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


 

 

 

 

Mast-Weisz

Oberbürgermeister