BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:14/1541  
Aktenzeichen:40.30.00
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:21.12.2011  
Betreff:Anmeldungen der Schulneulinge für das Schuljahr 2012/2013
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Mitteilungsvorlage Dateigrösse: 139 KB Mitteilungsvorlage 139 KB
Dokument anzeigen: Anmeldungen der Schulneulinge für das Schuljahr 2012-2013 Anlage 1 und 2 Dateigrösse: 25 KB Anmeldungen der Schulneulinge für das Schuljahr 2012-2013 Anlage 1 und 2 25 KB

Mitteilung der Verwaltung

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

 

1. Anmeldedaten:

 

Entsprechend den „alten“ schulgesetzlichen Regelungen wurde seit dem Schuljahr 2007/2008 der Stichtag für das Einschulungsalter in Monatsschritten innerhalb von 7 Jahren (bis zum Schuljahr 2014/2015) vom 30. Juni auf den 31. Dezember vorverlegt.

Im neuen Schulrechtsänderungsgesetz zum Schulgesetz NRW wurde der Stichtag ab dem Schuljahr 2012/13 dauerhaft auf den 30.09. festgesetzt.

Das bedeutet, dass die Schulpflicht für die Kinder beginnt, die jeweils bis zum Stichtag das sechste Lebensjahr vollenden.

 

Für das Schuljahr 2012/2013 gilt somit als Stichtag der 30. September 2011, damit werden 12 Geburtsmonate erfasst. Im Vorjahr war der Stichtag ebenfalls der 30.09., jedoch wurden durch das bisherige Vorziehen des Einschulungsalters 13 Geburtsmonate erfasst.

 

Für das Anmeldeverfahren zum Schuljahr 2012/2013 am 13.10.2011 standen 926 schulpflichtige Kinder zur Anmeldung an (im Vorjahr waren es 1.109 Kinder).

Von den 926 schulpflichtigen Kindern sind folgende Abzüge vorzunehmen:

 

Kinder insgesamt:                                                                                            926                    

bereits vorzeitig eingeschult:                                                                               19

abzüglich Wegzüge:                                                                                           13

sonstige ( Beschulung außerhalb Remscheids, Ersatzschule, etc):                         10

                                                                                                                       _____

Insgesamt schulpflichtig einzuschulen:                                                               884

 

Bisher wurden insgesamt 914 Kinder angemeldet (883 schulpflichtige Kinder und 31 vorzeitig einzuschulende Kinder).

1 Anmeldung steht noch aus. Die Zahl der vorzeitig eingeschulten Kinder ist im Vergleich zum Vorjahr von 20 auf 31 Kinder gestiegen.

 

2. Aktuelle Entwicklung:

 

Durch das umgesetzte Vorziehen des Einschulungsalters in den Schuljahren 2007/2008 bis 2011/2012 hat sich der Rückgang der Schülerzahlen verzögert. Anhand der vorliegenden Geburtenzahlen ist prognostisch betrachtet nur noch ein geringer Rückgang zu verzeichnen. Mittlerweile stabilisieren sich die Remscheider Schülerzahlen im Grundschulbereich.

 

3. Anteil von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte:

 

Wie bereits in den beiden Vorjahren von der Verwaltung dargestellt, erfolgt im Rahmen des Anmeldeverfahrens eine tabellarische Darstellung in der Tabelle 1 der Zahlen von Kindern, welche die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und eine Zuwanderungsgeschichte haben.

Bei zusammengefasster Betrachtung der Zahl der angemeldeten ausländischen Kinder, Kinder aus Aussiedlerfamilien und Asylbewerberfamilien wird deutlich, dass der Anteil von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte bei  57% liegt (im Vorjahr waren es ca. 53 %).

Davon beträgt der Anteil von Kindern, welche neben der deutschen Staatsangehörigkeit eine weitere besitzen (Doppelstaatler), ca. 39 %.

4. Zügigkeit und konkrete Klassenbildung:

 

Insgesamt betrachtet wird festgestellt, dass sich aufgrund des Wegfalls der Schulbezirke - ähnlich wie im Vorjahr - keine gravierenden Wanderungsbewegungen aus den ursprünglichen Schulbezirken heraus ergeben haben.

Trotz des Schülerrückgangs haben sich die Anmeldungen sehr ausgewogen auf die Grundschulen verteilt.

Dies bestätigt die Annahme, dass für Familien, die wohnortnahe Beschulung weiterhin eine hohe Priorität hat.

 

Entsprechend der vom Rat für die Grundschulen beschlossenen Zügigkeiten könnten maximal  43 Eingangsklassen (Regelklassen) gebildet werden.

Aufgrund der konkreten Anmeldezahlen an den einzelnen Grundschulen und unter Berücksichtigung der gesetzlichen Klassenbildungswerte (mindestens 18 Kinder maximal 30 Kinder pro Klasse), bilden die GGS Mannesmann, die GGS Reinshagen, die GGS Steinberg, die GGS Hasenberg und die KGS Lüttringhausen, jeweils eine Eingangsklasse weniger, als es der vom Rat beschlossenen Dreizügigkeit entspricht.

 

Anhand der erfolgten Anmeldungen werden voraussichtlich 38 Eingangsklassen zuzüglich 4 jahrgangsübergreifenden Montessoriklassen (zwei an der GGS Hackenberg, jeweils eine an der GGS Siepen, GGS Adolf-Clarenbach Standort Goldenberg) gebildet. Demgegenüber gehen 41 Regelklassen und 4 Montessoriteilklassen des Jahrgangs vier zum Ende des laufenden Schuljahres ab.

 

An der GGS Am Stadtpark wurden 93 Kinder angemeldet. Unter Berücksichtigung der Dreizügigkeit der Schule und den gesetzlichen Klassenbildungswerten, konnten insgesamt 80 Kinder aufgenommen werden.

13 Kinder wurden unter dem Aspekt der Wohnortnähe zu anderen Schulen umberaten bzw. abgewiesen und  an anderen Remscheider Grundschulen angemeldet (2 GGS Steinberg, 3 GGS Daniel-Schürmann, 4 GGS Steinberg, 3 GGS Hasten, 1 GGS Adolf-Clarenbach).

 

An der GGS Hackenberg wurden 59 Kinder angemeldet. Unter Berücksichtigung der Zweizügigkeit der Schule, der beiden jahrgangsübergreifenden Montessoriklasse 1-4 sowie der notwendigen Plätze im Gemeinsamen Unterricht (GU), konnten insgesamt 53 Kinder aufgenommen werden. 6 Kinder wurden unter dem Aspekt der Wohnortnähe zu anderen Grundschulen umberaten bzw. abgewiesen und an anderen Grundschulen angemeldet (1 GGS Struck, 3 KGS Am Stadion, 1 GGS Hasenberg, 1 Rudolf-Steiner-Schule).

 

5. Montessorianmeldungen:

 

Das Montessoriangebot hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil in der Remscheider Schullandschaft etabliert und wird aus Sicht der Schulen, der Montessorikindertages-

einrichtungen, der Schulaufsicht und der Verwaltung, in den nächsten Schuljahren noch stärker nachgefragt werden.

 

Im Vorfeld des Anmeldetermins zur Einschulung erfolgte seitens der Verwaltung, gemeinsam mit den Montessorikindertageseinrichtungen und den „Montessorigrundschulen“, eine Bedarfsfeststellung für Montessoriplätze im kommenden Jahrgang 1. Somit konnten in die  Beratungsgespräche der KTE’s mit den Eltern zur anstehenden Einschulung, frühzeitig die Kapazitäten an den verschiedenen Schulstandorten mit einbezogen werden.

 

Aktuell verfügen die Grundschulen Hackenberg, Siepen und Adolf-Clarenbach/Standort Goldenberg über ein zum Regelunterricht zusätzlich bestehendes Montessoriangebot.

 

Für das Schuljahr 2012/2013 sind anhand der Elternwünsche, an den Schulen Hackenberg und Siepen nicht genügend Montessoriplätze vorhanden.

 

GGS Hackenberg:

14 Eltern wünschten einen Platz in einer Montessoriklasse; lediglich 8 Plätze stehen in den beiden jahrgangsübergreifenden Montessoriklassen im kommenden Schuljahr zur Verfügung. Auf Wunsch der Eltern werden 6 Kinder wg. „Platzmangel“ die Regelklasse 1 an der GGS Hackenberg besuchen.

 

GGS Ad.-Clarenbach/Standort Goldenberg:

22 Kinder sollen die kommende jahrgangshomogene Regelklasse 1 nach Montessori besuchen. 10 Kinder sollen die jahrgangsübergreifende „reine“ Montessoriklasse 1/3 besuchen. Somit kann dem Bedarf an Montessoriplätzen am Standort Goldenberg in vollem Umfang entsprochen werden.

                                                                             

GGS Siepen: 13 Eltern wünschten einen Platz in einer Montessoriklasse. Davon können aufgrund der vorhandenen Kapazitäten lediglich 8 Kinder die kommende jahrgangsübergreifende Montessoriklasse besuchen. Auf Wunsch der Eltern werden 5 Kinder wg. „Platzmangel“ die Regelklasse 1 an der GGS Siepen besuchen.                  

 

6. Beschlussfassung:

 

Der Ausschuss für Schule und Sport und der Integrationsausschuss nehmen Kenntnis.

 

 

 

In Vertretung

 

 

 

Mast-Weisz

Stadtdirektor

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


 

 

 

Wilding

Oberbürgermeisterin