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Name:15/7771  
Aktenzeichen:4.12.5
Art:Beschlussvorlage  
Datum:03.09.2020  
Betreff:Markierung von Schutzstreifen in Bergisch Born im Zuge der Fahrbahnerneuerung
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Dokument anzeigen: Anlage 1 - Ausschnitt aus der Planung des Schutzstreifens in Bergisch Born Dateigrösse: 4 MB Anlage 1 - Ausschnitt aus der Planung des Schutzstreifens in Bergisch Born 4 MB

Beschlussvorschlag

Die geplante Markierungsmaßnahme (Schutzstreifen, siehe Anlage) in Bergisch Born wird umgesetzt.

 


Klima-Check

Durch die Förderung des Radverkehrs wird ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Begründung

Im Zuge der Maßnahme Bergisch Born werden zwischen der südlichen Einmündung Raiffeisenstraße und dem Ortsausgang Richtung Lennep Maßnahmen zum Schutz der Radfahrenden getroffen. Durch die Schutzstreifen wird der Alltags- und besonders Schulverkehr wie eben die Radfahrenden die Bergisch Born als Ziel oder Quelle haben, welche nicht über die Balkantrasse fahren können, sicherer gestaltet. Für den restlichen motorisierten Individualverkehr (MIV) sind keine Einschränkungen zu erwarten.

 

Zwischen der südlichen Einmündung der Raiffeisenstraße und der Einmündung Buchholzer Weg wird beidseitig ein Schutzstreifen angebracht. Im weiteren Verlauf Richtung Lennep entsteht ebenfalls ein Schutzstreifen. Die in Richtung Wermelskirchen Radfahrenden nutzen zuerst den gemeinsamen Geh-/Radweg und werden dann mithilfe einer Leiteinrichtung und Absenkung des Bordes in Höhe des Buchholzer Weges auf die Fahrbahn geleitet.

 

Schutzstreifen sind nicht benutzungspflichtig, sodass jüngere Radfahrende weiterhin den Gehweg nutzen können. Für die Fahrer des MIV gilt grundsätzlich, dass die Schutzstreifen nach Möglichkeit nicht überfahren werden sollen. Sollte sich jedoch kein Radfahrender auf dem Schutzstreifen befinden und die Situation es erfordern, kann der Schutzstreifen überfahren werden. Im Begegnungsfall LKW-LKW stehen somit 8,50 m Fahrbahn zur Verfügung. Weder die Gefahr für Nutzende des Schutzstreifens noch eine Behinderung des Verkehrsflusses sind zu erwarten.

 

Durch die Markierung der Schutzstreifen entfallen keine Parkplätze. Regelwerkskonform wird im Bereich der Längsparkplätze erst ein Sicherheitstrennstreifen von 0,50 m markiert, gefolgt von einem Schutzstreifen mit 1,50 m Breite. Die Restfahrbahnbreite beträgt in dem gesamten Bereich mindestens 5,50 m (siehe Anlage 1 – Ausschnitt aus der Planung des Schutzstreifens in Bergisch Born).

 

Nördlich der südlichen Einmündung Raiffeisenstraße entsteht zusätzlich eine Querungshilfe, welche auch für den Radverkehr ausreichend dimensioniert ist. Insbesondere wird durch die Querungshilfe auch der Schulwegeverkehr sicherer, da die Schüler nun den kürzesten Weg zur Raiffeisenstraße nehmen können. Gleichzeitig wird hier die Verbindung zur Balkantrasse für den Radverkehr hergestellt. Die Querungshilfe südlich der Einmündung konnte aus baulichen Gründen nicht verbreitert oder ertüchtigt werden.

 

Gemäß Radverkehrskonzept kann sich durch eine verstärkte Umsetzung solcher Maßnahmen in der Stadt ein Netz aus Radverkehrsanlagen entwickeln, welches die Alltagsverkehre von Radfahrenden unterstützt.

 

Ergänzend dazu eine Stellungnahme der Verwaltung zur Anfrage von Herrn Kirchner (DS 15/7742):

 

Der Streckenabschnitt zwischen Hausnr. 124 und 156, für den die Aufhebung des Haltverbots gemäß DS 15/7168 abgelehnt wurde, befindet sich im 1. Bauabschnitt der Maßnahme Bergisch Born (bereits vor einigen Jahren fertiggestellt) und nicht im aktuellen 2. Bauabschnitt. Die Schutzstreifen haben somit keinen Einfluss auf die Aufhebung des Haltverbots.

 

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

 

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

Sie stehen unter INV128015 im IP zur Verfügung.

 


In Vertretung

 

Heinze

Beigeordneter

 

 

 

 

Mast-Weisz

Oberbürgermeister