BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:16/1434  
Aktenzeichen:4.12.5
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:23.08.2021  
Betreff:Umbau Bahnübergänge Blumentalstraße und Papenberger Straße
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Mitteilungsvorlage Dateigrösse: 232 KB Mitteilungsvorlage 232 KB
Dokument anzeigen: Anlage 1 - Bestand BÜ Blumentalstraße Dateigrösse: 308 KB Anlage 1 - Bestand BÜ Blumentalstraße 308 KB
Dokument anzeigen: Anlage 2 - Änderungen BÜ Blumentalstraße Dateigrösse: 659 KB Anlage 2 - Änderungen BÜ Blumentalstraße 659 KB
Dokument anzeigen: Anlage 3 - Bestand BÜ Papenberger Straße Dateigrösse: 311 KB Anlage 3 - Bestand BÜ Papenberger Straße 311 KB
Dokument anzeigen: Anlage 4 - Änderungen BÜ Papenberger Straße Dateigrösse: 590 KB Anlage 4 - Änderungen BÜ Papenberger Straße 590 KB

Klima-Check

Durch die Förderung des Umweltverbundes und der damit verbundenen möglichen Verkehrsverlagerung vom motorisierten Individualverkehr auf umweltfreundliche und nachhaltige Verkehrsträger, wird ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

 

Zeit- und Personalkostenaufwand

(Nur für die Beantwortung von Anfragen!)

 

 

Mitteilung der Verwaltung

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

 

Über den geplanten Neubau der Bahnübergänge Blumentalstraße und Papenberger Straße wurde bereits gemäß Drucksache 15/4773 informiert. Die Abstimmungsgespräche zwischen der DB Netz AG, den TBR und der Verwaltung (Abteilungen Straßenverkehrsbehörde und Verkehrsplanung) sind nun fortgeschritten, sodass weitere Beschlüsse der Politik für den weiteren Verlauf der Planung entscheidend sind.

 

Nach aktuellen Richtlinien muss an Bahnübergängen ein Räumbereich von 27 m freibleiben. Die Problematik des möglichen Rückstaus führt dazu, dass an beiden Bahnübergängen Änderungen der Verkehrsführung zwingend erforderlich sind. Eine solche gefährliche Verkehrssituation wurde auch bereits in der Bezirksvertretung 1 – Alt-Remscheid gemäß Niederschrift der Sitzung vom 09.02.2016 Tagesordnungspunkt 9.2 erwähnt und hierzu auch eine mögliche Änderung der Verkehrsführung vorgeschlagen. Da sich diese Situation bisher nicht verbessert hat, ist eine weitere Anpassung erforderlich.

 

Allgemeine Veränderungen an beiden Bahnübergängen

An beiden Bahnübergängen werden die Gehwege gemäß den aktuellen Richtlinien barrierefrei ausgebaut und erhalten taktile Leitelemente. Zudem wird der an die Gleisanlage angrenzende Gehweg in der Stachelhauser Straße im Zuge der veränderten Verkehrsführung vergrößert, sodass zukünftig Fußgängern eine breitere Fläche zur Verfügung steht.

 

Veränderte Verkehrsführung Bahnübergang Blumentalstraße

Wie bereits erwähnt, darf sich in dem 27 m langen Räumbereich kein Rückstau bilden. Hierdurch sind die folgenden Änderungen erforderlich:

Aktuell besteht in der Alexanderstraße und in der Stachelhauser Straße (zwischen dem Knotenpunkt Alexanderstraße/Blumentalstraße/Stachelhauser Straße und der Einmündung Treppenstraße) ein Zweirichtungsverkehr (siehe Anlage 1). Die Verkehrsführung muss zukünftig so angepasst werden, dass in der Alexanderstraße eine Einbahnstraße in Fahrtrichtung Bahnübergang und in der Stachelhauser Straße eine Einbahnstraße ab Bahnübergang bis zur Treppenstraße angeordnet wird (siehe Anlage 2). Der Zweirichtungsverkehr in der Blumentalstraße bleibt von den Veränderungen unberührt.


Veränderte Verkehrsführung Bahnübergang Papenberger Straße

Aktuell ist in der Schmalkalder Straße ein Zweirichtungsverkehr und aus der Weststraße ist ein Linksabbiegen in die Papenberger Straße bzw. Schmalkalder Straße möglich (siehe Anlage 3). Die Anpassung erfolgt darin, dass in der Schmalkalder Straße eine Einbahnstraße in Fahrtrichtung Bahnübergang eingerichtet wird.
Zudem wird das Linksabbiegen aus der Weststraße in die Papenberger Straße nicht mehr möglich sein. Weitere Auswirkungen bestehendurch die erforderlichen Änderungen nicht.

 

Sonderinformation:

Für den Bahnübergang Papenberger Straße besteht zudem die Überlegung den Bahnübergang für den motorisierten Individualverkehr komplett zu schließen. Hierdurch wäre es möglich, den gesamten Bahnübergang fuß- und fadverkehrsfreundlich auszubauen und den Zweirichtungsverkehr in der Schmalkalder Str. aufrecht zu erhalten. Aufgrund der Auswirkungen auf das umliegende Verkehrsnetz, kann die Entscheidung darüber jedoch nur auf Grundlage einer vorher beauftragten Verkehrsuntersuchung erfolgen, die – nach Rücksprache mit der DB Netz AG – durch die Verwaltung finanziert werden müsste.

 

Die Planungen der beiden Bahnübergänge werden von der Verwaltung anhand einer Präsentation vorgestellt und in den jeweiligen Gremien diskutiert.


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


In Vertretung

 

 

 

Heinze

Beigeordneter

 

 

 

 

Mast-Weisz

Oberbürgermeister