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Name:16/1491  
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:01.09.2021  
Betreff:Bericht zur Situation der Artenvielfalt in Remscheid 2021
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Klima-Check

Keine Klimarelevanz.

 

Zeit- und Personalkostenaufwand

(Nur für die Beantwortung von Anfragen!)

 

 

Mitteilung der Verwaltung

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

 

In der Sitzung des Naturschutzbeirats vom 15.06.2021 wurde der Wunsch geäußert bei Planungen nicht nur die menschliche, sondern auch die Perspektive der Tiere und deren Ansprüche im Blick zu behalten. Das Thema „Artensterben“ wird als TOP für die nächste Sitzung eingeplant und es sollen Gründe, Maßnahmen und Ideen diskutiert werden.

 

 

Bundesweite Trends

 

Vor allem zwischen den Jahren 1950 und 1990 wurde bundesweit ein erheblicher Verlust der biologischen Artenvielfalt (Biodiversität) beobachtet. Seit 1990 hat sich der Artenschwund etwas verlangsamt. Die Artenverluste bzw. das Artensterben sind umfassend wissenschaftlich dokumentiert. Beispielsweise werden im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) seit 1990 jährlich Indikatorwerte für Artenvielfalt und Landschaftsqualität erhoben. Es wurde die Entwicklung der Bestände von 51 Vogelarten untersucht, die die wichtigsten Lebensraumtypen in Deutschland repräsentieren. Dabei ergibt sich für die Teilindikatoren Agrarland, Wälder und Siedlungen folgendes Bild (Indikatorenbericht 2019 der Bundesregierung zur nationalen Strategie der biologischen Vielfalt):

 

Zielerreichungsgrad Artenvielfalt / Landschaftsqualität - 1975: 100 %, 1990: 75 %, 2015: 70 %

Zielerreichungsgrad Agrarland - 1975: 115 %, 1990: 75 %, 2015: 59 %

Zielerreichungsgrad Wälder - 1975: 78 %, 1990: 82 %, 2015: 90 %

Zielerreichungsgrad Siedlungen - 1975: 80 %, 1990: 64 %, 2015: 73 %

 

Der Zielwert beim Indikator „Wälder“ liegt in der Nähe des für das Jahr 2030 angestrebten Zielwerts von 100 %. Beim Indikator „Agrarland“ gibt es einen statistisch signifikanten Trend weg vom angestrebten Zielwert.

 

 

Wesentliche Ursachen für den Artenschwund (BfN)

 

Landnutzungswandel - Zerstörung, Zerschneidung, Flächenverluste

Übernutzung der Ökosysteme

Emissionen und Chemikalien-Rückstände belasten die Ökosysteme

Klimaveränderung

Verdrängung durch invasive Arten

 

Eine besondere Rolle beim Artenrückgang spielt der Eintrag von Stickstoff und Phosphor. Viele Pflanzen- und Tierarten sind auf nährstoffarme Standorte angewiesen. Durch Nutzungsintensivierungen verschwinden spezialisierte Arten. Insektenbestände leiden unter dem Einsatz von systemisch wirkenden Pestiziden (hohe Biomasse-Verluste u.a. durch Neonikotinoide).

 

 

Situation in Remscheid

 

Die Situation der Artenvielfalt in Remscheid unterscheidet sich nicht wesentlich vom bundesweiten Trend. Zwar nehmen die Bürgerinnen und Bürger die bergische Landschaft im Vergleich zu anderen Regionen als vielfältig, strukturreich und +/- optisch intakt war, bei einer Detailbetrachtung ergibt sich jedoch ein anderes Bild.

Nachfolgend werden die Entwicklungstrends bei relativ gut untersuchten Remscheider Lebensraumtypen und Artengruppen betrachtet (Daten: Erhebungen der Naturschutzbehörde und Biologischen Station Mittlere Wupper).

 

 

Entwicklungstrends Biotoptypen / Pflanzenarten

 

Zum besseren Verständnis der Flächenentwicklung der Lebensräume ein Blick auf die derzeitige Flächennutzung in Remscheid (IT NRW):

Stadtgebiet Remscheid mit 7452 ha Fläche

38,3 % Gebäude-, Betriebs-, Verkehrsfläche

31,1 % Waldfläche

23,0 % „Landwirtschaftsfläche“ (78 % davon sind landwirtschaftlich genutzt, 22 % sind nicht landwirtschaftlich genutzt)

5,8 % Erholungsfläche

1,7 % Wasserflächen (u. sonstige Flächen)

 

Veränderung der Flächennutzung in Remscheid zwischen 1993 und 2015

+ 4 % Gebäude-, Betriebs-, Verkehrsfläche (+ 118 ha)

+ 10 % Waldfläche (+ 207 ha)

- 25 % Landwirtschaftsflächen mit „Landwirtschaftscharakter“ (- 562 ha)

- 5 % landwirtschaftlich genutzte Flächen (- 72 ha)

- 57 % nicht landwirtschaftlich genutzte Fläche mit Landwirtschaftscharakter (- 490 ha)

+ 150 % Erholungs-, Grünflächen (+ 260 ha)

 

Auffallend ist der starke Verlust nicht landwirtschaftlich genutzter Flächen. Hierbei handelt es sich im Regelfall um kleine, steile, feuchte und allgemein wirtschaftlich kaum nutzbare Flächen. Diese oft siedlungsnahen Flächen wurden in Wälder oder Grünflächen umgewandelt bzw. gingen durch Bebauung verloren. Landwirtschaftlich genutzte Flächen gingen im Vergleich deutlich geringer zurück. Für die Artenvielfalt bedeutsame extensiv genutzte Offenland-Biotope kommen in Remscheid daher nur noch vereinzelt vor. Magere (nährstoffarme) Standorte, blütenreiche Säume, Heideflächen, Wiesen und Hänge mit offenem Boden und schütterer Vegetation sind sehr selten. In mehreren Landschaftsräumen fehlen südexponierte, trockenwarme Standorte und wenig gedüngte oder ungedüngte Flächen mit extensiver Nutzung.

Aktuelle Erhebungen der Naturschutzbehörde im Offenland ergaben, dass rund 115 Flächen in Remscheid Biodiversitätspotenzial haben bzw. zumindest Ansätze von Artenvielfalt aufweisen. 10 Flächen sind besonders artenreich, 35 Flächen sind mäßig vielfältig. 90 % dieser rund 45 Artenvielfalts-Flächen werden von Hobby-Tierhaltern und der Naturschutzbehörde gepflegt. 70 Flächen mit Ansätzen von Artenvielfalt könnten durch Maßnahmen zukünftig aufwertet werden.

 

Hotspots der Artenvielfalt in Remscheid

Landschaftsraum Panzertalsperre / Feldbachtal / / Dörperhöhe / unteres Dörpetal

Landschaftsraum Bliedinghausen / Falkenberg / Bökerhöhe

Landschaftsraum Gelpe / Westen / Grund / Oelingrath

Westhausen, Steinbruch Hohenhagen, Haller Bachtal

 

 

Entwicklungstrends Amphibien / Reptilien

 

In dieser wenig mobilen Artengruppe sind mehrere Arten in Remscheid ausgestorben: Zauneidechse, Schlingnatter, Geburtshelferkröte (Wiederansiedlungsversuch läuft), Laubfrosch, Kreuzkröte, Gelbbauchunke. Bestandserholung beim Kammmolch (nur 1 Vorkommen in Remscheid). Nur noch wenige Allerweltsarten (u.a. Erdkröte, Grasfrosch, Bergmolch) sind vorhanden, allerdings nehmen deren Bestandsgrößen ab. Aktuelles Problem: Tödliche Pilzerkrankungen beim Feuersalamander.

 

 

Entwicklungstrends Vögel

 

Positive Bestandsentwicklung bei einigen Greifvögeln und Spechten. Negative Bestandsentwicklung insbesondere bei den Agrar-Vogelarten (Kiebitz, Feldlerche, Hänfling). Viele Vogelarten befinden sich in einem schlechten bzw. ungünstigen Zustand. Eher positive Situation bei anspruchslosen „Allerweltsarten“ und auf Gehölzbestände angewiesenen Arten.

 

 

Entwicklungstrends Insekten

 

Deutliche Bestandsrückgänge bei vielen Arten in der Fläche durch Biotop-Verinselung und Biotopveränderungen und intensive Landbewirtschaftung. Prekäre Situation für die Offenland-Insekten: Magere, blütenreiche Säume, extensiv genutzte Wiesen fehlen. Heideflächen und Niederwälder sind verschwunden. Einzelne Arten profitieren vom Klimawandel (Erhöhung der Jahresdurchschnittstemperatur, Häufung trockener warmer Witterung).

 

Viele Tier- und Pflanzenarten in Remscheid sind seit Jahren von der Fortsetzung von Natur- und Artenschutzmaßnahmen abhängig. Ohne tiefgreifende flächige Biotop-Optimierungen wird der verbleibende Rest des heimischen Artenspektrums wie bisher nur noch auf wenigen meist isolierten Flächen vorkommen.

Durch Naturschutzaktivitäten lässt sich der negative Entwicklungstrend bei der Artenvielfalt verlangsamen. Es können Einzelerfolge erzielt werden, punktuell konnte das Aussterben spezialisierter Arten verhindert werden und selten gelangen Wiederansiedlungen verschwundener Arten. Erfreulich ist die Bestandsituation bei den auf Wäldern, auf intakte Fließgewässer angewiesenen Arten. Erfolgreiche Wiederherstellung mehrerer Magerwiesen und Heideflächen.

Seit Rechtskraft der Landschaftspläne 2003 werden die wertvollsten Remscheider Lebensräume gepflegt und Artenschutzmaßnahmen umgesetzt. Rund 70.000 € Fördermittel und Ersatzgelder werden hierfür jährlich verwendet.

 

 

Was unternimmt die Naturschutzbehörde zur Förderung der Artenvielfalt?

 

Maßnahmen-Schwerpunkte: Kern-Bereiche mit großen und artenreichen Populationen und Bereiche, die großflächig, wertvoll und gut vernetzt sind.

Artenschutz-Akteure und -Partner zusammenbringen und unterstützen.

Wiesen- und Weidenbörse, Pflege von Brachen, Bau von Weidezäunen.

Artenreiche Offenland-Biotope neu anlegen, fördern und pflegen, regionales Saatgut sichern.

Renaturierung und Pflege von Heideflächen.

Schaffung grenzlinienreicher Weideflächen und flächiger mosaikartiger Biotopstrukturen.

Abplaggen von Rohböden, Felswände freistellen, Anlage von Störstellen.

Pflege und Neuanlage von Kleingewässern, Gewässerrenaturierungen.

Pflege von Sonderbiotopen: Panzer- und Wuppertalsperre und Steinbruch Hohenhagen.

Spezielle Maßnahmen für Verantwortungsarten, Amphibienleitsysteme, Fledertierschutz.

Kartierung von Indikatorarten / Monitoring wertvoller Flächen und bedrohter Einzelarten.

 

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich der Negativ-Trend bei der Gesamtsituation der Artenvielfalt in Remscheid verlangsamt hat und sich an Einzelstellen auf ausreichendem Niveau stabilisiert hat. Der starke Artenschwund der 1950er bis 1990er Jahre war erheblich, viele Remscheider Tier- und Pflanzenarten starben aus. Das verbliebene Arteninventar konnte in Remscheid aufgrund des Gegensteuerns der Naturschutzbehörde und seiner Kooperationspartner auf einzelnen Biotopflächen erhalten werden. Ob dies auf Dauer gelingt ist offen, da bei den auf die Artenvielfalt negativ einwirkenden Faktoren keine grundsätzliche Trendumkehr erkennbar ist (Aussterbeschuld-Effekt kaum prognostizierbar). Problematisch ist zudem die kaum überwindbare Verinselung der letzten Hotspots der Artenvielfalt, der für viele Arten ungeeignete Zustand der umgebenden Landschaft und die zu beobachtende anhaltende Artenverarmung aufgrund des seit Jahrzehnten andauernden Artenrückgangs.

 

 

Weitere Hintergrund-Informationen zur allgemeinen Situation der Artenvielfalt

 

Um das Gesamtbild zum Zustand der Artenvielfalt abzurunden sind abschließend Auszüge aus 2 aktuellen Betrachtungen zur Situation der Biodiversität beigefügt.

 

Auszüge aus dem Artenschutz-Report 2015 (BfN)

 

Die Bestandssituation der Vogelwelt hat sich seit Ende der 1990er-Jahre spürbar verschlechtert: Jede dritte in Deutschland brütende Vogelart erlitt Bestandsrückgänge. Über die letzten 25 Jahre nahmen 27 % der Arten in ihrem Bestand mehr oder weniger stark ab. Betrachtet man nur die letzten zwölf Jahre, so liegt der Anteil der „Verlierer“ sogar bei 34 %. Die Bestände der häufigen Brutvogelarten gingen in den letzten 25 Jahren bei nahezu jeder zweiten Art zurück. Dass vor allem häufige und weit verbreitete Arten wie Feldlerche und Bluthänfling einen negativen Trend zeigen, verdeutlicht den derzeit bundesweit feststellbaren schleichenden Verlust der Artenvielfalt gerade auch in der „Normallandschaft“.

 

Wirbellose Tiere: Der erste Teil der Roten Liste der Wirbellosen behandelt insgesamt 17 Tiergruppen mit 6.057 Arten und Unterarten. Mit 2.704 Arten stehen 45,8 % auf der Roten Liste, sind also bestandsgefährdet, extrem selten, bereits ausgestorben oder verschollen. Damit ist die Erhaltungssituation der hier betrachteten wirbellosen Tiere seit Erscheinen der letzten Roten Liste im Jahr 1998 signifikant schlechter geworden. Es besteht also weiterhin dringender Handlungsbedarf. Dieser wird besonders deutlich bei einer Betrachtung aller 2.409 Arten mit langfristig negativer Bestandsentwicklung. In nur 40 Fällen (1,7 %) erholten sich die Bestände und bei 375 von ihnen (15,6 %) wurde immerhin der Rückgang der Populationen gestoppt. Die Bestände von 1.234 Arten (51,2 %) nehmen dagegen weiterhin ab.

 

Analyse der Gefährdungsursachen: Die Gefährdungslage der Land- und Süßwasserorganismen sowie der marinen Organismen in Deutschland ist aktuell als bedenklich einzustufen. Im Rahmen einer Untersuchung für insgesamt 601 Arten der Roten Liste aus 10 planungsrelevanten Tiergruppen wurden Gefährdungsursachen auf der Basis von Literaturauswertungen und Expertenbefragungen analysiert. Eine Zusammenschau der Ergebnisse über alle Tiergruppen hinweg ergibt, dass Gefährdungsursachen aus dem Bereich der Landwirtschaft sowohl hinsichtlich der Nennungshäufigkeiten als auch bezüglich der Anzahl betroffener Arten am bedeutsamsten sind. Danach folgen die Bereiche Forstwirtschaft, Wasserbau/Gewässerunterhaltung, Baumaßnahmen sowie Sport- und Freizeitaktivitäten.

Bei den zugrundeliegenden Einzelursachen treten zudem hervor: Sukzession in natürlichen, nicht genutzten Lebensräumen, diffuser Nährstoffeintrag, Bebauung, Trockenlegung, Fragmentierung, Regulierung an Fließgewässern sowie Düngung von Grünland. Diese Gefährdungsursachen wirken auch weiterhin, sind aber aufgrund der allgemeinen Nutzungsintensivierung heute in ihrer Bedeutung neu zu bewerten. So ist z. B. die Sukzession in naturnahen, nicht genutzten Lebensräumen aktuell nicht mehr an erster Stelle zu nennen. Unter den 25 wichtigsten Einzelursachen dominierten in der Untersuchung Maßnahmen, die unabhängig von den oben beschriebenen Bereichen mit einer Intensivierung der Nutzung von Natur und Landschaft und damit einhergehenden Veränderungen bzw. der Zerstörung der Lebensräume verbunden sind. Nachrangig waren Ursachen, die die Extensivierung bzw. eine Nutzungsaufgabe oder eine fehlende Pflege widerspiegeln.

Dramatisch ist die Gefährdungssituation etwa bei den Ameisen: Die Bestände von fast 92 % der Arten nehmen derzeit ab, was wesentlich auf die Intensivierung der Landwirtschaft zurückzuführen ist. Zu nennen sind unter anderem die allgegenwärtige Überdüngung durch atmosphärischen Stickstoffeintrag, Sukzession von Offenlandbiotopen (v. a. auf Truppenübungsplätzen), Intensivierung der Landnutzung und die Verringerung des Totholzanteils in unseren Wäldern. Die Vielfalt der Wildbienen als besonders wichtige Bestäuber-Gruppe ist ebenfalls bedroht. Intensive Grünland- und Ackernutzung in den letzten Jahrzehnten gehören zu den bedeutendsten Gefährdungsfaktoren für diese Tiergruppe.

 

 

Presseinfo des Dachverbands Deutscher Avifaunisten (DDA) anlässlich der Veröffentlichung der neuen Roten Liste der Brutvögel Deutschlands 2021

 

Der Zustand der deutschen Brutvogelwelt ist somit nach wie vor als ausgesprochen kritisch zu bewerten. Trotz vielfältiger Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen, die von einer großen Zahl von Institutionen, Vereinen und Verbänden, vor allem aber auch einer sehr großen Zahl ehrenamtlich Aktiver umgesetzt werden, ist eine Trendumkehr bislang nicht erkennbar.

Vor allem in der (halb-)offenen Agrarlandschaft ist der anhaltende und dramatische Bestandsrückgang fast aller Brutvogelarten nicht gestoppt.

Viele Arten erleiden in der Agrarlandschaft, die annähernd die Hälfte der Fläche Deutschlands ausmacht, massive Bestandsrückgänge, die sich noch gar nicht in der Roten Liste abbilden. So sind die Bestände vieler ehemals noch sehr häufiger Vogelarten, wie von Star oder Feldlerche, massiv zurückgegangen.

Gemäß den Zielen der neuen EU-Biodiversitätsstrategie sollen 30% aller gefährdeten Arten bis 2030 in einen guten Erhaltungszustand gebracht werden. Ähnliche Ziele gab es bereits für 2010 und 2020 und wurden glatt verfehlt. Unverändert gilt fast die Hälfte aller Arten als gefährdet. Eine Trendwende muss bei einer naturverträglichen Agrarpolitik und verstärkten Anstrengungen beim Schutz von Insekten, der Hauptnahrung vieler gefährdeter Arten, ansetzen.

 

Der vorliegende Bericht dient als Einführung ins Thema „Artenvielfalt“ und ist gleichzeitig Diskussionsgrundlage für weitere Maßnahmen und Ideen, um den Artenschwund zu bremsen und um positive Entwicklungen bei einzelnen Arten anzustoßen.

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


In Vertretung

 

 

Reul-Nocke

Beigeordnete

 

 

Kenntnis genommen

 

 

Mast-Weisz

Oberbürgermeister