BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:14/1860  
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:10.04.2012  
Betreff:Entwurf des Haushaltssanierungsplans zur Umsetzung des Stärkungspaktgesetzes NRW - Maßnahmen im Zuständigkeitsbereich des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Mitteilung der Verwaltung

 

Die Verwaltung hat den Entwurf des Haushaltssanierungsplans zur Umsetzung des Stärkungspaktgesetzes NRW in der Sitzung des Rates vom 29.03.2012 eingebracht. [Die entsprechende (Gesamt-)Vorlage (DS 14/1832) ist ebenfalls Bestandteil der Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses fü Kultur und Weiterbildung vom 17.04.2012.]

 

Die hier vorliegende Mitteilung beinhaltet die Maßnahmen  17 - 22, die in den Zuständigkeitsbereich des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung fallen.

 

 


 

 

Maßnahme Nr. 17

 

 

Bezeichnung:

Erhöhung der Erträge im Teo Otto Theater

Produktbereich:

04

Bezeichnung des Produktbereichs:

Kultur und Wissenschaft

Produktgruppe:

04.01

Bezeichnung der Produktgruppe:

Kulturmanagement

Produkt:

04.01.01

Bezeichnung des Produkts:

Teo Otto Theater und Galerie

ZD/FD:

3.41.1

 

Zusammenhang mit Maßnahme-Nr.:

1. Beschreibung der Maßnahme:

 

Zur Spielzeit 2014/2015 werden die Eintrittspreise für Veranstaltungen im Teo Otto Theater mit der Zielvorgabe, die Erträge pro Spielzeit um 50.000 € zu steigern, erhöht. Die Entgeltordnung des Teo Otto Theaters ist entsprechend zu überarbeiten und vom Rat zu beschließen.

 

2. Darstellung der Auswirkungen auf den Ergebnisplan:

 

Durch die Mehrerträge von 17.000 € in 2014 sowie 50.000 € jährlich ab 2015 tritt eine entsprechende Verbesserung des Ergebnisplanes ein.

 

3. Konsolidierungseffekt:            (   ) einmalig                              ( x ) dauerhaft

 

Konsolidierungsbeitrag (jährlich, nicht kumulativ)

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

Ansatz:

 

 

375.000

375.000

375.000

375.000

375.000

Konsolidierungs-

beitrag:

 

 

 

  17.000

  50.000

  50.000

  50.000

neuer Ansatz:

 

 

 

392.000

425.000

425.000

425.000

 

2018

2019

2020

2021

 

Kumulierter

Konsolidierungsbeitrag

2012 - 2021:

 

367.000

Ansatz:

375.000

375.000

375.000

375.000

Konsolidierungs-

beitrag:

  50.000

  50.000

  50.000

  50.000

neuer Ansatz:

425.000

425.000

425.000

425.000

Beschlussfassung des Rates erforderlich? ja

 

Wann geplant?                                              28.06.2012

Belastungen aus der Umsetzung 2011 – 2021:

 

 

 

Die letzte Erhöhung der Eintrittsentgelte erfolgte zum Beginn der Spielzeit 2010/2011, d.h. mit Wirkung vom 01.08.2010.

 

Gegenüber dem Geschäftsjahr 2010 (mit 343.557 €) wurden im Geschäftsjahr 2011 372.105 € an Eintrittsentgelten erzielt (jeweils vorläufige Rechnungsergebnisse NewSystem). Diese ergibt eine Steigerung um 8 %.

Jedoch wird erst zum Abschluss der aktuellen Theatersaison im Juli 2012 ein Vergleich der Zahlen der letzten beiden Theaterspielzeiten nach Inkrafttreten der neuen Entgeltordnung anhand der Zahlen des Kartenvorverkaufssystems des Teo Otto Theaters mit der letzten Theaterspielzeit (2009/2010) vor der Entgelterhöhung möglich sein, die entsprechende Rückschlüsse auf die Entwicklung der Eintrittsentgelte zulassen wird.

 

 


 

Maßnahme Nr. 18

 

 

Bezeichnung:

Kündigung des Gesellschaftsvertrages Bergische Symphoniker

Produktbereich:

04

Bezeichnung des Produktbereichs:

Kultur und Wissenschaft

Produktgruppe:

04.01

Bezeichnung der Produktgruppe:

Kulturmanagement

Produkt:

04.01.01

Bezeichnung des Produkts:

Teo Otto Theater und Galerie

ZD/FD:

3.41.1

 

Zusammenhang mit Maßnahme-Nr.:

1. Beschreibung der Maßnahme:

 

Der Gesellschaftsvertrag mit der Stadt Solingen zu den Bergischen Symphonikern wird zum 31.12.2013 gekündigt. Unter Berücksichtigung allein der nach Kündigung bestehenden Verpflichtungen gegenüber den mit einem Rückkehrrecht versehenen Musikern können die Aufwendungen um die nachfolgend genannten Summen reduziert werden. Mögliche weitere Zahlungsverpflichtungen u.a. an Beschäftigte des Orchesters ohne Rückkehranspruch wie z.B. Abfindungen sind nicht unwahrscheinlich, können aber derzeit nicht konkretisiert werden.

 

2. Darstellung der Auswirkungen auf den Ergebnisplan:

 

Es tritt eine Aufwandsminderung im Ergebnisplan in nachstehend genannter Größenordnung ein.

 

3. Konsolidierungseffekt:            (   ) einmalig                              ( x ) dauerhaft

 

Konsolidierungsbeitrag (jährlich, nicht kumulativ)

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

Ansatz:

1.977.400

1.946.400

1.946.400

1.946.400

1.946.400

1.946.400

1.946.400

Konsolidierungs-

beitrag:

 

 

 

   746.400      

   796.400   

   896.400                              

1.246.400    

neuer Ansatz:

 

 

 

1.200.000

1.150.000

1.050.000

   700.000

 

2018

2019

2020

2021

 

Kumulierter

Konsolidierungsbeitrag

2012 - 2021:

 

9.221.200

Ansatz:

1.946.400

1.946.400

1.946.400

1.946.400

Konsolidierungs-

beitrag:

1.346.400 

1.346.400

1.346.400  

1.496.400 

neuer Ansatz:

   600.000

   600.000

   600.000

  450.000

Beschlussfassung des Rates erforderlich? ja

 

Wann geplant?         28.06.2012

Belastungen aus der Umsetzung 2011 – 2021:

 

 

 

Die Verwaltung hatte zum Thema Bergische Symphoniker mit der Drucksache 14/1291 vom 30.11.2011 umfänglich berichtet. Die speziell zur Frage der Auflösung des Orchesters getroffenen Aussagen werden im Folgenden aktualisiert:

 

Eine Auflösung des Orchesters bzw. der Bergischen Symphoniker GmbH ist nach den Bestimmungen des Gesellschaftervertrags nicht durch einseitige Kündigung einer der beiden Gesellschafterstädte möglich. Vielmehr bedarf es einer einvernehmlichen Aufhebung durch die Gesellschafter.

 

Auf Ebene der Verwaltungsspitzen wurde von Seiten der Stadt Solingen unmissverständlich bekundet, dass eine Auflösung der Gesellschaft keine mögliche Option und insoweit für Solingen auch nicht verhandelbar ist.

 

Zu der Frage, ob bzw. aufgrund welcher Umstände bzw. welcher Vorgehensweise einer der beiden Gesellschafterinnen es unter den vorgenannten Bedingungen für die Orchestergesellschaft zu einer Auflösung kommen könnte, hat die Verwaltung zwischenzeitlich rechtlichen Rat eingeholt. Über das vorliegende Ergebnis wird die Oberbürgermeisterin die Mitglieder des Ältestenrats zeitnah informieren. Es versteht sich von selbst, dass über die Inhalte der Rechtsberatung nicht öffentlich berichtet werden kann, um die Rechtsposition der Stadt Remscheid zu wahren.

 

Dies vorausgesetzt, wird im Folgenden auf die möglichen Konsequenzen einer Auflösung der Orchestergesellschaft - gleich aus welchem Rechtsgrund diese eintritt - eingegangen.

 

Aufgrund der bei einer Auflösung des Orchesters zu beachtenden personalrechtlichen bzw. tarifvertraglichen Verpflichtungen ist von einer Belastung in voraussichtlicher Höhe von insgesamt 13,5 Mio. € für die Stadt Remscheid auszugehen. Im für den HSP zu betrachtenden Zeitraum (bis 2021) kommen davon 6,4 Mio. € zum Tragen (vgl. Tabelle oben), der restliche Betrag erstreckt sich über spätere Jahre. Dass sich aufgrund derzeit nicht absehbarer Umstände dieser Betrag noch erhöht, kann ausdrücklich nicht ausgeschlossen werden. Der Verwaltung sind aktuell jedoch keine entsprechenden Anhaltspunkte bekannt.

 

Dieser einmaligen Belastung ist die sich abschließend ergebende strukturelle Entlastung von jährlich 2 Mio. € in Form des dann entfallenden Betriebskostenzuschusses gegenüberzustellen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese Entlastung erst nach Abschluss des Abschmelzungsprozesses in voller Höhe erzielt wird. (Ausgehend von einer zu prognostizierenden Gesamtdauer von 13 Jahren errechnet sich - nach Abzug der Belastung - eine Nettoentlastung von 12,5 Mio. €.)

 

 

Nicht von der Maßnahme betroffene Aufwendungen für die eigentlichen Orchesterleistungen

 

Grundsätzlich nicht betroffen von einer Auflösung sind die weiterlaufenden Kosten für den Einkauf der Orchesterleistungen (künftig von Dritten) in Höhe von jährlich 0,4 Mio. € (unter der Annahme, dass das Konzert- und Musiktheaterprogramm in grundsätzlich gleich bleibendem Umfang fortgesetzt wird.) Es ist davon auszugehen, dass die bisher vom Theater an die Bergischen Symphoniker zu zahlenden Preise grundsätzlich marktgerecht sind, ein in Umfang und Qualität vergleichbares Angebot also zu finden sein wird.

 

 

 

 

Nicht von der Maßnahme betroffene Aufwendungen für Schulmusik

 

Die  Bergischen Symphoniker verfügen über ein jährliches Budget in Höhe von 38.710 €, das im städtischen Haushalt im Produktbereich Schulen bereitgestellt wird.

 

In diesem Kostenrahmen werden durch die Bergischen Symphoniker Schulkonzerte im Theater sowie die Vorstellung von Instrumenten in den Schulen angeboten. Hierbei werden die 3. Schuljahre mit Instrumentengruppen besucht und für die Schuljahre 4 und 5 (in Ausnahmefällen auch 6) Schulkonzerte durchgeführt. Die Abrechnung erfolgt jeweils nach den Veranstaltungen und entsprechender Rechnungsstellung.

 

Die Anzahl bzw. Aufteilung der Veranstaltungen erfolgt durch die Bergischen Symphoniker in Abhängigkeit vom zur Verfügung stehenden Budget. Die Durchführung eines Schulkonzertes kostet 6.900 €. Im Jahr 2011 konnten Konzerte für die 4. und 5. Klassen und Veranstaltungen an 17 Schulen mit 76 Musikern realisiert werden.

 

Die Maßnahme stellt  in Bezug auf die übrigen in dieser Vorlage dargestellten Zahlen und Zusammenhänge also ein zusätzliches Angebot dar, das auch in Zukunft erhalten bleiben soll.

 

 

Ergänzende statistische Angaben

 

In Ergänzung der bisherigen Ausführungen werden nachfolgend maßgebliche Eckdaten zum Orchester und den anderen Kultureinrichtungen der Stadt Remscheid mitgeteilt.

 

 

 

 

"Zuschussbedarf"[1]

Anteil am

 

2012

"Kulturhaushalt"

Theater + Galerie

1,9 Mio. €

       22,6 %

Orchester

2,0 Mio. €[2]

       23,0 %

Historisches Zentrum (inkl. Archiv)

0,8 Mio. €

         9,4 %

Deutsches Röntgen-Museum

0,6 Mio. €

         6,9 %

Kommunales Bildungszentrum

3,1 Mio. €

       35,8 %

Kulturförderung

0,2 Mio. €

         2,2 %

"Kulturhaushalt"

8,6 Mio. €

     100,0 %

 

 

 

Eine im Zusammenhang mit der Diskussion um das Orchester oft hinterfragte Zahl ist die Höhe der Kosten für einen Theaterbesuch bzw. einen Konzertbesuch der Bergischen Symphoniker, die nicht durch das Eintrittsentgelt gedeckt werden. (Aufgrund der völlig anders geprägten Angebots- und Nutzungsstruktur der übrigen städtischen Kulturangebote können deren Zahlen hier nicht in Relation gesetzt werden, ohne dabei den sprichwörtlichen Vergleich von Äpfeln mit Birnen anzustellen.)

 

Für eine solche Betrachtung können naturgemäß grundsätzlich nur solche Veranstaltungen herangezogen werden, für welche die Zuschauerzahlen in Verbindung mit den erhobenen Eintrittsentgelten erfasst werden. Dazu zählen nicht die kostenfreien Angebote bei Stadtteilkonzerten, Festakten oder die Nacht der Kultur. Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang natürlich auch das alljährliche Konzert der Bergischen Symphoniker in der Wagenhalle, welches in zahlreichen Diskussionsbeiträgen zum Orchester angesprochen wird, auch vor dem Hintergrund der beeindruckenden Zahl von 3.000 Zuschauern. Dieses Sonderkonzert, für das kein Eintrittsgeld erhoben wird, ist keine Veranstaltung der Stadt, sondern der Stadtwerke Remscheid, die hierzu die Bergischen Symphoniker „privat“ verpflichten und sämtliche Kosten tragen.

 

Anhand der Zuschauerstatistik[3] errechnen sich für die Veranstaltungen im Teo Otto Theater folgende Zahlen (zu Grunde gelegt werden die gemittelten Gesamtdaten der letzten drei Spielzeiten 2008 -2011):

 

Zuschauer insgesamt (alle Sparten)

26.266

Eintrittsentgelte

356.188

Aufwand (Ergebnis ohne Eintrittsentgelte)

2.314.536

Zuschuss / Zuschauer (jährlich)

75 €

 

Zu den originären Aufwendungen für den kompletten Theater- und Konzertbetrieb sind die Aufwendungen hinzuzurechnen, die in Form des von Remscheider Seite an die  Orchestergesellschaft zu leistenden Betriebskostenzuschusses entstehen – sozusagen der „Preis des eigenen Orchesters“ (anstelle von Dritter Seite eingekaufter Orchesterleistungen):

 

Zuschauer Bergische Symphoniker
(Konzerte + Musiktheater)

9.687

 

Aufwendungen für Betriebskostenzuschuss
(inkl. Probenraum Am Bruch)

 

1.956.733

 

 

Zuschuss / Zuschauer (jährlich)

 

202 €

 

 

 

Der vollständige Zuschussbedarf je Zuschauer für ein Konzert oder eine Musiktheatervorstellung (Oper, Operette) der Bergischen Symphoniker in Remscheid beträgt somit  277 €.

 

 

 

Zuschauerzahlen der Philharmonischen Konzerte in der aktuellen Spielzeit:

 

 

 

Zuschauer

Auslastung

1. Philh. Konzert

14.09.2011

395

64 %

2. Philh. Konzert

12.10.2011

378

61 %

3. Philh. Konzert

09.11.2011

344

56 %

4. Philh. Konzert

07.12.2011

346

56 %

5. Philh. Konzert

11.01.2012

378

61 %

6. Philh. Konzert

08.02.2012

372

60 %

7. Philh. Konzert

14.03.2012

337

54 %

 

 


 

Maßnahme Nr. 19

 

 

Bezeichnung:

Schließung der Galerie

Produktbereich:

04

Bezeichnung des Produktbereichs:

Kultur- und Wissenschaft

Produktgruppe:

04.01

Bezeichnung der Produktgruppe:

Kulturmanagement

Produkt:

04.01.01

Bezeichnung des Produkts:

Teo Otto Theater

ZD/FD:

3.41.1

 

Zusammenhang mit Maßnahme-Nr.:

1. Beschreibung der Maßnahme:

 

Die Galerie wird mit Ablauf des 31.12.2014 geschlossen. Damit sind Sachaufwandsreduzierungen von jährlich 91.200 € verbunden. Über eine etwaige Rückzahlung erhaltener Fördermittel sind noch mit dem Zuschussgeber Verhandlungen zu führen. Der nachstehende Ansatz beinhaltet die Sachaufwendungen für die Galerie und das Teo Otto Theater.

 

2. Darstellung der Auswirkungen auf den Ergebnisplan:

 

Es tritt eine Aufwandsminderung im Ergebnisplan in nachstehend genannter Größenordnung ein.

 

3. Konsolidierungseffekt:            (   ) einmalig                              ( x ) dauerhaft

 

Konsolidierungsbeitrag (jährlich, nicht kumulativ)

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

Ansatz:

 963.250

963.250

963.250

963.250

 963.250

 963.250

963.250

Konsolidierungs-

beitrag:

 

 

 

 

   91.200

   91.200

  91.200

neuer Ansatz:

 

 

 

 

 872.050

 872.050

872.050

 

2018

2019

2020

2021

 

Kumulierter

Konsolidierungsbeitrag

2012 - 2021:

 

638.400

Ansatz:

963.250

963.250

 963.250

 963.250

Konsolidierungs-

beitrag:

  91.200

  91.200

   91.200

   91.200

neuer Ansatz:

872.050

872.050

 872.050

 872.050

Beschlussfassung des Rates erforderlich? ja

 

Wann geplant?                                              28.06.2012

Belastungen aus der Umsetzung 2011 – 2021:

 

 

Die Galerie der Stadt Remscheid ist als Begegnungsstätte mit insgesamt 750.000 € durch Landesmittel gefördert worden. Der Förderzeitraum umfasst 25 Jahre von 1992 bis 2017. Mit Schließung der Galerie zum 01.01.2015 könnte eine Rückzahlungsverpflichtung entstehen, da der Förderzweck 3 Jahre der Gesamtlaufzeit nicht erfüllt wird. Daraus könnte bei linearer Berechnung eine Rückzahlungsverpflichtung in Höhe von 90.000 € entstehen. Über eine Aufhebung des Förderbescheides und einem damit einhergehenden vollständigen oder teilweisen Verzicht auf anteilige Rückzahlung der Zuwendung des Landes ist mit der Bezirksregierung Düsseldorf zu verhandeln.

Maßnahme Nr. 20

 

 

Bezeichnung:

Wegfall des Zuschusses an die Lüttringhauser Volksbühne e.V.

Produktbereich:

04

Bezeichnung des Produktbereichs:

Kultur und Wissenschaft

Produktgruppe:

04.01

Bezeichnung der Produktgruppe:

Kulturmanagement

Produkt:

04.01.05

Bezeichnung des Produkts:

Kulturförderung

ZD/FD:

3.00

 

Zusammenhang mit Maßnahme-Nr.:

1. Beschreibung der Maßnahme:

 

Der Zuschuss an die Lüttringhauser Volksbühne e.V. wird ab 01.01.2012 gestrichen. Der Zuschussempfänger hat den Verzicht auf den Zuschuss erklärt.

 

2. Darstellung der Auswirkungen auf den Ergebnisplan:

 

Die Aufwandsminderung minimiert den Haushaltsfehlbetrag in entsprechender Höhe.

 

3. Konsolidierungseffekt:            (   ) einmalig                              ( x ) dauerhaft

 

Konsolidierungsbeitrag (jährlich, nicht kumulativ)

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

Ansatz:

 

1.900

1.900

1.900

1.900

 1.900

 1.900

Konsolidierungs-

beitrag:

 

1.900

1.900

1.900

1.900

 1.900  

 1.900

neuer Ansatz:

 

0

0

0

0

0

0

 

2018

2019

2020

2021

 

Kumulierter

Konsolidierungsbeitrag

2012 - 2021:

 

19.000

Ansatz:

1.900

 1.900

1.900

 1.900

Konsolidierungs-

beitrag:

1.900 

 1.900

1.900 

 1.900

neuer Ansatz:

0

0

0

0

Beschlussfassung des Rates erforderlich? ja

 

Wann geplant?         28.06.2012

Belastungen aus der Umsetzung 2011 – 2021:

 

 

 

Die o.g. Verzichtserklärung erfolgte mit Schreiben des Vorsitzenden der Lüttringhauser Volksbühne e.V. vom 30.04.2010.


 

Maßnahme Nr. 21

 

 

Bezeichnung:

Streichung des Zuschusses an das WTT und Reduzierung des Aufwands für Schulaufführungen

Produktbereich:

04

Bezeichnung des Produktbereichs:

Kultur und Wissenschaft

Produktgruppe:

04.01

Bezeichnung der Produktgruppe:

Kulturmanagement

Produkt:

04.01.05

Bezeichnung des Produkts:

Kulturförderung

ZD/FD:

3.00

 

Zusammenhang mit Maßnahme-Nr.:

1. Beschreibung der Maßnahme:

 

Der Zuschuss an das WTT wird ab 01.01.2015 gestrichen. Darüber hinaus werden ab 01.01.2015 keine Schulaufführungen des WTT mehr abgenommen. Dadurch tritt zusätzlich zum eingesparten Zuschuss eine Aufwandsminderung von insgesamt 50.000 € bei diversen Produkten des FD 2.40 ein, da Schulaufführungen von verschiedenen Schulformen abgenommen wurden. Aufgrund der Vielzahl der betroffenen Produkte und Sachkonten beinhaltet der nachstehende Ansatz nur den vom Fachdezernat 3.00 bewirtschafteten Zuschuss an das WTT. Im nachstehend ausgewiesenen kumulierten Konsolidierungsbeitrag 2012 – 2021 sind allerdings  sowohl der Zuschusswegfall als auch die Aufwandsreduzierung bei Schulaufführungen enthalten.

 

2. Darstellung der Auswirkungen auf den Ergebnisplan:

 

Eine Aufwandsminderung von insgesamt 147.650 € wird durch die beiden vorstehenden Maßnahmen bewirkt.

 

3. Konsolidierungseffekt:            (   ) einmalig                              ( x ) dauerhaft

 

Konsolidierungsbeitrag (jährlich, nicht kumulativ)

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

Ansatz:

145.550

145.550

145.550

145.550

145.550

145.550

145.550

Konsolidierungs-

beitrag:

 

 

 

 

145.550

145.550

145.550

neuer Ansatz:

 

 

 

 

0

0

0

 

2018

2019

2020

2021

 

Kumulierter

Konsolidierungsbeitrag

2012 - 2021:

 

1.018.850

Ansatz:

145.550

145.550

145.550

145.550

Konsolidierungs-

beitrag:

145.550

145.550

145.550

145.550

neuer Ansatz:

0

0

0

0

Beschlussfassung des Rates erforderlich? ja

 

Wann geplant?                                              28.06.2012

Belastungen aus der Umsetzung 2011 – 2021:

 

 

 

 

 

 

 


 

Maßnahme Nr. 22

 

 

Bezeichnung:

Einführung von RFID (Radio Frequency Identication)

Produktbereich:

04

Bezeichnung des Produktbereichs:

Kultur und Wissenschaft

Produktgruppe:

04.03

Bezeichnung der Produktgruppe:

Bibliothek

Produkt:

04.03.01

Bezeichnung des Produkts:

Bibliothek

ZD/FD:

3.44

 

Zusammenhang mit Maßnahme-Nr.:

1. Beschreibung der Maßnahme:

 

Die Einführung der RFID-Technologie für Selbstverbuchung, Sortierung und Sicherung der Medien, die vom Land NRW gefördert wird, führt unmittelbar zu einer Optimierung des Leistungsangebotes, mittelbar zu einer zusätzlichen Personalkostenreduzierung im Umfang von je 0,5 VzÄ ab 09/2015 sowie in 08/2025. Die Aufwandsreduzierung beim Personal ab 09/2015 in Höhe von 21.300 € sowie ab 08/2025 in Höhe von zusätzlich 19.750 € wird zentral über das Produkt 08.01.01 abgewickelt.

Den Aufwandsreduzierungen beim Personal sind die einmaligen wie laufenden Sachaufwendungen gegenüber zu stellen. Auf die DS 14/1801 vom 13.03.2012 wird diesbezüglich verwiesen. Aufgrund der Gemengelage aus Personal- wie Sachaufwendungen, letztere investiv wie konsumtiv, wird auf die Ausweisung eines Ansatzes nachstehend verzichtet.

Ein messbarer finanzieller Konsolidierungsbeitrag aus der Personaleinsparung fällt bei Verrechnung von Aufwandssteigerung mit Aufwandsminderung netto erstmals im Jahre 2016 an. Dieser wird nachstehend rein nachrichtlich genannt. Die konkrete Abwicklung erfolgt zentral über das Produkt 01.08.01 – Personal- und Organisationsmanagement - . 

 

2. Darstellung der Auswirkungen auf den Ergebnisplan:

 

Ab dem Jahr 2016 führt die RFID-Technologie zu Aufwandsminderungen im Ergebnisplan.

 

3. Konsolidierungseffekt:            (   ) einmalig                              ( x ) dauerhaft

 

Konsolidierungsbeitrag (jährlich, nicht kumulativ)

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

Ansatz:

 

 

 

 

 

 

 

Konsolidierungs-

beitrag:

 

 

 

 

 

7.750

7.750

neuer Ansatz:

 

 

 

 

 

 

 

 

2018

2019

2020

2021

 

Kumulierter

Konsolidierungsbeitrag

2012 - 2021:

 

46.500

Ansatz:

 

 

 

 

Konsolidierungs-

beitrag:

7.750

7.750

7.750

7.750

neuer Ansatz:

 

 

 

 

Beschlussfassung des Rates erforderlich? ja

 

Wann geplant?                                              28.06.2012

Belastungen aus der Umsetzung 2011 – 2021:

11.710,31 € in 2012, 85.682,22 € in 2013, 13.569,57 € ab 2014 jährlich – s. DS 14/1801 vom 13.03.12

 

Im Übrigen wird zum Thema Einführung der RFID-Technologie auf die Drucksache 14/1804 verwiesen, die das Thema umfassend behandelt. (-> Punkt 17 der Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung am 17.04.2012)

 

 

 



[1] der Saldo von Erträgen und Aufwendungen, entsprechend dem Ergebnishaushalt 2011/2012

 

[2] der Betriebskostenzuschuss (inkl. Miete Probenraum Am Bruch) an die Bergische Symphoniker GmbH - ohne Konzerthonorare in Höhe von 0,4 Mio. € (diese sind im Gastspieletat des Theaters enthalten)

 

[3] Siehe Drucksache 14/1282

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

 

siehe Einzelmaßnahmen

 


in Vertretung

 

Dr. Henkelmann

Beigeordneter

 

 

gesehen

 

Wilding

Oberbürgermeisterin