BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:14/1959  
Aktenzeichen:40.14.43
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:07.05.2012  
Betreff:Umsetzung der "Remscheider Qualitätsstandards für Offene Ganztagsgrundschulen" "-Auswertung der Sachberichte des Schuljahres 2010/2011
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Mitteilung der Verwaltung

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

 

 

Im Jahr 2010 wurde in gemeinsamer Abstimmung zwischen Schule, Maßnahmeträger und der Stadt, der Kooperationsvertrag der OGS neu gefasst und mit der DS 14/0263 von allen beteiligten politischen Gremien (ASS, JHA und HUF) in 2011 beschlossen.

In diesem Zusammenhang wurden ebenfalls die „Mindestanforderungen zur Einrichtung einer OGS“, die zu Beginn der OGS in 2003 entwickelt wurden, überarbeitet und als „ Remscheider Qualitätsstandards der Offenen Ganztagsgrundschule“ festgeschrieben.

Auf dieser Grundlage wurde gemeinsam ein Verfahren entwickelt, das es ermöglichen sollte, die inhaltliche Arbeit der OGS an jedem einzelnen Standort im Hinblick auf die Kernaussagen der Qualitätsstandards darstellbar, vergleichbar und auch überprüfbar zu machen. Diese Aussagen sollten im Rahmen der Erstellung des Betriebskostenverwendungsnachweises und des darin enthaltenen Sachberichtes nach Ablauf des Schuljahres erhoben und zusammengestellt werden.

Dieses Verfahren bietet die Möglichkeit einen Einblick in die inhaltliche Ausgestaltung der Arbeit der OGS zu gewähren.

Nach erfolgter Auswertung und Zusammenfassung entstand aus Sicht des Qualitätszirkels der Offenen Ganztagsgrundschulen und aus Trägersicht der Wunsch, das Ergebnis in den zuständigen politischen Gremien zu präsentieren, um den politisch Handelnden einen umfassenden Einblick in die gewinnbringende Arbeitsweise, aber auch in die Problemlagen der OGS in Remscheid, zu gewähren

 

Die nachfolgende Zusammenfassung stellt die OGS- Arbeit in Remscheid dar.

 

  1. Kinderzahlen

 

Im Schuljahr 2010/ 2011 wurden insgesamt 2.237 Kinder in OGS betreut. Davon besuchten 669 Kinder (30 %) die erste Klasse, 592 Kinder die 2. Klasse (26,5 %), 527 Kinder die Klasse 3 (23,5 %) und 410 Kinder die 4. Klasse. (18 %).

 

Der Anteil der Jungen lag bei 51, 6 % und der Anteil der Mädchen bei 48,4 %. Insgesamt wurden  47,3 % von Kinder mit Zuwanderungsgeschichte in der OGS betreut.

 

Insgesamt besuchten 144 Kinder mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf die OGS. Davon entfielen 50 % der Kinder auf die OGS in Förderschulen, die anderen 50 % wurden in den OGS der Grundschulen betreut.

 

Verknüpfung zw. schulischem und außerschulischem Lernen

 

Abgefragt wurden die unterschiedlichen Bereiche und/ oder Besprechungsgremien, in denen ein Austausch stattfand

 

a)         Teilnahme an Konferenzen der Schule:

In 24 OGS an den 25 Standorten nahm die OGS an unterschiedlichen Konferenzen der Schule teil. Hierbei variierte die Häufigkeit von wöchentlicher Teilnahme bis hin zu einer Teilnahme einmal im Jahr.

 

b)        Konzeptionsgespräche mit Beteiligung der Schule waren ein fester Bestandteil aller OGS. In regelmäßigen Abständen wurde die Arbeit gemeinsam mit Schule konzeptionell weiter entwickelt.

 

 

 

 

c)         Entwicklungsgespräche über Kinder wurden ebenfalls in allen OGS durchgeführt. Bei den meisten OGS fanden diese wöchentlich statt. Ob bei diesen Gesprächen immer auch Lehrerinnen und Lehrer anwesend waren, geht nicht zwingend aus den Angaben hervor.

 

d) Gemeinsame Fortbildungen fanden in 14 OGS statt, in 5 OGS war dies nicht der Fall. In 6 Sachberichten ist zu diesem Punkt keine Angabe enthalten.

 

e)         Der pädagogische Tag wurde in 8 OGS Standorten gemeinsam durchgeführt, in 16 Schulen gab es diesen nicht.

 

Die Berechnung der Lehrerstunden erfolgt jährlich auf der Grundlage der zum Stichtag für die Schule gemeldeten Kinderzahl. Je Gruppe a 25 Kinder werden 0,1 Lehrerstellenanteile vom Land bewilligt. Dies entspricht 2,8 Wochenstunden.

 

Anhand dieser Daten wurden für das Schuljahr 2010/ 2011 insgesamt 268 Lehrerstunden für die Remscheider OGS bewilligt. Dies entsprach ca. 10 Lehrerstellen. Nach Auswertung der Rückmeldungen aus den Sachberichten wurden insgesamt 180 Stunden in OGS erteilt. In einer Schule ging der Einsatz von Lehrern in der OGS erheblich über den ermittelten Stundenumfang hinaus.

 

In vollem Umfang wurden die Lehrerstunden in 5 Schulen eingesetzt. Mit der negativen Abweichung von 1 bis 2 Stunden in der Woche wurden an 6 Schulen Lehrerstunden erbracht,  3- 5 Stunden weniger als bewilligt an 5 OGS, 6 - 9 Stunden weniger an 6 OGS, 10 und mehr Stunden weniger an einer OGS und gar keine Stunden ebenfalls an einer OGS.

 

Darüber hinaus wurde oftmals bemängelt, dass der Ausfall von Unterricht zu Lasten der OGS erfolgte und diese in den entsprechenden Zeiten die Betreuung übernommen hat. Ein krankheitsbedingter Ausfall von Lehrerstunden in den OGS (z.B. bei AG-Angeboten) wurde nur in einigen Fällen von anderen Lehrkräften ausgeglichen.

 

Bis auf wenige Ausnahmen wurde die Zusammenarbeit zwischen Schule und OGS als positiv eingeschätzt, und es wurde von einem zunehmend einheitlichen Auftreten von Schule und OGS berichtet.

 

  1. Standortspezifische Umsetzung

 

Aus den Sachberichten lässt sich erkennen, dass in unterschiedlicher Form und Umfang die OGS mit verschiedenen Partnern aus den jeweiligen Stadtbezirken vernetzt sind.

Hierbei stand im Schuljahr 2010/11 insbesondere die Teilnahme (sofern vorhanden) an Stadtteilkonferenzen und zunehmend auch die Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen im Vordergrund.

Je nach den Möglichkeiten, die sich im Umfeld der Schule ergaben, wurden Aktionen mit den Kindern durchgeführt. Dies erwies sich allerdings in den Innenstadtbereichen, mit keinem direkten Zugang zu freien Spielflächen, als besonders schwierig.

Im normalen Tagesbetrieb kam erschwerend der Zeitfaktor hinzu. Deshalb wurden solche Aktionen eher in der Ferienbetreuung durchgeführt.

 

In den OGS an Standorten, die in Bezirken mit besonderen sozialen Belastungsfaktoren liegen, wurde auf der Grundlage der jeweiligen Beobachtungen ein besonderer Bedarf in der Zusammenarbeit mit Eltern, in der Schaffung von Frei- und Gestaltungsräumen für Kinder und in Möglichkeiten zur Teambesprechung gesehen. Aber auch in Grundschulen, die in „bürgerlich mittelständigen Stadtteilen“ liegen, ergaben sich immer wieder neue Bedarfe, auf die jeweilige Situation von Kindern und ihren Familien zu reagieren und gestaltend einwirken zu können.

 

 

 

  1. Bedarfsgerechte Betreuungszeiten

 

Die in den OGS angebotenen Betreuungszeiten erstreckten sich im Allgemeinen von 07.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Dabei wurden je nach Bedarf verlängerte Öffnungszeiten bis 17.00 Uhr angeboten.

Eine Betreuung vor Unterrichtsbeginn, in der Zeit zwischen 07.00 Uhr bis 08.00 Uhr, wurde in 21 OGS angeboten. Der Bedarf an Frühbetreuung vor Unterrichtsbeginn wurde von vielen OGS als besonders hoch angegeben.

 

Eine Betreuung bis 17.00 Uhr wurde von 16 OGS angeboten, eine OGS bot eine Betreuungszeit bis 16.30 Uhr an.

An den Standorten, die keine Spätbetreuung angeboten haben, wurde auch kein Bedarf angemeldet. Die Zahlen der Kinder, welche die OGS nach 16.00 Uhr besuchten, waren sehr unterschiedlich. Sie waren eher an solchen Standorten hoch, die aufgrund der sozialen Ortslage eine hohe Berufstätigkeit der Eltern vermuten lassen.

 

Von vielen OGS wurde nach wie vor noch eine Betreuung der Kinder in der Zeit zwischen 08.00 Uhr und 12.00 Uhr angegeben. Diese lag vor allem in den Randzeiten zum Unterricht, d.h. in der Zeit zwischen 08.00 Uhr und 09.00 Uhr und zwischen 11.00 und 12.00 Uhr. Der bestehende Betreuungsbedarf wurde mit der vorhandenen Personalkapazität durch die OGS aufgefangen.

 

Im Durchschnitt wurde an vier unterrichtsfreien Tagen die Betreuung durch die OGS sichergestellt.

Bei verkürzter Unterrichtszeit fand eine erweiterte Betreuung durch die OGS im Schnitt an drei Tagen statt, wobei es an sieben Schulen keine verkürzte Unterrichtszeit gab.

 

An allen Schulstandorten wurden Ferienangebote vorgehalten. Teilweise erfolgte dies in Zusammenarbeit mit mehreren OGS. Insbesondere in den Herbst und Osterferien war der Betreuungsbedarf hoch.

 

 

  1. Ganzheitliche Förderung

 

Die Auswahl der in den OGS angebotenen Arbeitsgemeinschaften (AG) richtete sich im Wesentlichen nach den vor Ort ermittelten Bedarfen, nach den Wünschen und Vorstellungen der Kinder und nach den Möglichkeiten der MitarbeiterInnen. Der größte Teil der AG wurde durch die OGS Mitarbeiter selber angeboten.

 

Laut den Sachberichten wurden in den OGS insgesamt 363 AG durchgeführt. Der Schwerpunkt lag in folgenden Bereichen:

 

Sport und Bewegung                                                            27,5 % der angebotenen AG

Kulturelles Lernen                                                                22,9 % der angebotenen AG

Förderangebote                                                                     14,3 % der angebotenen AG

Gender-/ Gruppen oder Projekte                                          10,5 % der angebotenen AG

Projekte zum sozialen Lernen                                                  3   % der angebotenen AG

Sonstige                                                                                21, 8 % der angebotenen AG

 

 

Aus der Empfehlung der Schule und der MitarbeiterInnen der OGS heraus entwickelte sich das jeweilige AG Angebot.

Die Auswahl, an welcher AG teilgenommen werden sollte, lag zum größten Teil bei den Kindern selbst. Die Anmeldung dafür wurde aber auch in Abstimmung mit den Eltern vorgenommen. Die Teilnahme an einer AG bestand zur Sicherung einer Kontinuität über einen längeren Zeitraum. Es gab die Möglichkeit, Angebote kennen zu lernen und sich nach einer Probezeit für eine dauerhafte Teilnahme zu entscheiden.

 

Die Bewertung der Angebote durch die Kinder war fast ausschließlich positiv. Sie nahmen gerne an den Angeboten teil, die an ihren Wünschen und Bedürfnissen orientiert waren. Einzelne Angebote, die eine nicht so positive Resonanz erhielten, wurden als Folge nicht mehr angeboten.

 

Darüber hinaus wurden nach Möglichkeit in allen OGS täglich Bewegungsangebote unterbreitet. Dies bildete einen wesentlichen Schwerpunkt in der OGS-Arbeit.

 

Lernzeitorganisation

 

Den OGS war es wichtig, anhand der personellen Ressourcen, möglichst kleine Lernzeitgruppen zu bilden, die zum größten Teil in den Klassenräumen der Kinder stattfanden. In einigen OGS sind im Schuljahr 2010/2011 Lernzeitkonzepte weiterentwickelt worden.

Der Einsatz der Lehrerstunden erfolgte überwiegend im Rahmen der Begleitung der Lernzeiten.

 

Im Schuljahr 2010/ 2011 wurde eine Evaluation der Umsetzung der 10 Grundsätze zu Hausaufgaben/ Lernzeiten in den Schulen und OGS durchgeführt, bei welcher die konkrete Umsetzung der Grundsätze in den einzelnen Standorten abgefragt und ausgewertet wurde.

Die Ergebnisse aus der Evaluation sind in die Weiterentwicklung des Lernzeitkonzeptes an den verschiedenen Standorten geflossen.

 

 

  1. Zusammenarbeit mit Eltern

 

Im Sachbericht wurden im Rahmen einer tabellarischen Übersicht verschiedene Angebotsarten in der Zusammenarbeit aufgelistet. Diese schlüsselten sich auf in:

„Einzelfallbezogene Hilfe“, „Gruppenangebote“, „Entwicklungsgespräche“, „Elterninformationen“ und „Elternbeteiligung“.

 

In 22 der 25 OGS Standorte wurden einzelfallbezogenen Hilfen angeboten. Dazu zählten Elternberatungen zu unterschiedlichen Fragestellungen. Mit zunehmendem Umfang kamen zum Ende des Schuljahres auch Beratungen rund um das Bildungs- und Teilhabepaket dazu. Außerdem wurden zu diesem Bereich gemeinsame Gespräche mit Beratungsstellen wie z.B. dem ASD, der Flexiblen Erziehungshilfe, etc. genannt.

Von 11 OGS wurde auch die Begleitung von Eltern zu externen Stellen genannt. Vereinzelt fanden auch Hausbesuche statt.

Im Rahmen der Krisenintervention bei potentieller Kindeswohlgefährdung wurde von 11 OGS eine diesbezügliche Beratungstätigkeit angegeben.

 

Als Gruppenangebote für Eltern wurden in 20 OGS verschiedene Aktionen vom Elterncafé, über Gesprächskreise bis hin zu gemeinsamen Aktionen (gem. Spielnachmittage, Kochaktionen) genannt. Die Resonanz auf die Angebote fiel sehr unterschiedlich aus. Elternabende kamen gut an, wenn auch ein konkretes Interesse am Thema bestand. Die Rückmeldungen zu den gemeinsam durchgeführten Aktionen waren durchgängig positiv.

 

Entwicklungsgespräche über Kinder fanden an allen Standorten statt. Ein wichtiges Forum waren dabei die täglich stattfindenden „Tür- und Angel“ Gespräche, die als Türöffner fungierten. Im Rahmen von wöchentlich stattfindenden Teambesprechungen oder Besprechungen mit LehrerInnen oder Schulleitung, bildeten die gemeinsamen Entwicklungsgespräche mit Eltern einen Schwerpunkt.

 

Zur Information der Eltern wurden hauptsächlich die üblichen Aushänge und das Verteilen von Flyern oder Elternbriefen genutzt. Vereinzelt wurden auch Elternabende angeboten. Der größte Teil der Informationen erfolgte im persönlichen Gespräch („Tür- und Angelgespräche“).

 

 

An 17 OGS  gab es einen Elternrat, der in die unterschiedlichsten Planungen und Entscheidungen eingebunden war. Weitere Elternbeteiligung erfolgte größtenteils im Rahmen gemeinsamer Aktionen und Feste.

 

Die Zusammenarbeit mit Eltern wurde durchgängig als sehr wichtig und konstruktiv angesehen. Insbesondere in Bezirken/ Stadtteilen mit besonderen Belastungsfaktoren nahm die Elternberatung einen großen Stellenwert ein. Hier wurde oftmals der Bedarf an einer Ausweitung der zeitlichen Ressourcen und der räumlichen Kapazitäten gesehen, um diesem Faktum Rechnung zu tragen.

 

 

  1. Raumausstattung

 

Für die im Schuljahr 2010/ 2011 rechnerisch gebildeten 96 OGS Gruppen standen 72 Gruppenräume zur Verfügung. Bei elf Schulen entsprach die Anzahl der Gruppenräume auch der Anzahl der bestehenden Gruppen. Alle weiteren OGS nutzten in unterschiedlichem Umfang Klassenräume in Doppelnutzung im Vormittags- und Nachmittagsbereich.

Ausschließlich die Förderschulen nutzten neben ihren ausreichend vorhandenen Gruppenräumen keine weiteren Klassenräume in Doppelnutzung.

Neben den Gruppenräumen und Klassenräumen die durch die OGS genutzt wurden, standen den OGS noch eine Vielzahl weiterer Schulräume zur Verfügung (im Schnitt 9 Räume pro OGS). Dazu zählten Lehrküchen, Werkstätten, Nebenräume, Computerräume, Sporthallen, Schulhöfe, Musikräume, etc.  Diese wurden in unterschiedlichem Umfang genutzt und boten zusätzliche Ausweichmöglichkeiten.

 

Die Nutzung von Schul- und insbesondere Klassenräumen erforderte von den Beteiligten (Schule und Betreuungspersonal) eine hohe Abstimmung. Ein gemeinsam erstelltes Raumnutzungskonzept gab es nur vereinzelt und dann auch nur für spezielle Räume wie z.B. die Turnhalle.

 

Als besondere Bedarfe wurden in Bezug auf die Räumlichkeiten folgende Bewertungen gegeben:

-       die Größe der Gruppenräume war für die unterschiedlichen Anforderungen, die sich aus einer abwechslungsreich gestalteten pädagogischen Freizeit ergaben, nicht optimal.

-       Eine multifunktionale Nutzung der Räumlichkeiten war teilweise nur bedingt gegeben.

-       Raum für kreative Entfaltung der Kinder war ebenfalls nur bedingt gegeben.

-       Das Mittagessen stellte an nahezu allen Standorten, trotz einer Organisation im „Schichtbetrieb“, eine schwierige Situation dar. Viele Kinder waren in einem eingeschränkten Zeitfenster, auf einem begrenzten Raum zu versorgen. Hierbei war die Lärmbelastung oftmals hoch.

-       Insbesondere an kleineren Schulstandorten mit nur wenig Raumkapazitäten bestanden nur wenige Ausweichmöglichkeiten.

-       Den Bedürfnissen der Kinder konnte man nicht in allen Räumen der Schule gerecht werden. Die Einschätzungen dazu variierten aufgrund der unterschiedlichen Situation von Schule zu Schule

 

Aufgrund der alltäglichen Arbeit ergaben sich besondere Bedarfe in folgenden Bereichen :

 

-       Zur Differenzierung und Gruppenaufteilung werden Nebenräume benötigt.

-       Bei einem Ganztagsbetrieb entsteht insbesondere bei den jüngeren Kindern der Bedarf nach einem Ruheraum.

-       Räume zur Besprechung im Team und Beratung mit Familien stellen einen weiteren Bedarf dar.

 

 

  1. qualifiziertes Personal

 

Im Schuljahr 2010/ 2011 hat das Personal der einzelnen OGS in unterschiedlichem Umfang an Fortbildungen teilgenommen.

Die Teilnahme an Fortbildungen zeigte sich im Zusammenhang mit den engen zeitlichen Ressourcen des Personals und der Fülle der Aufgaben als nach wie vor schwierig.

 

Die Einschätzung der Bewertung der Personalsituation war grundsätzlich eher positiv. Dies bezog sich auf die Zusammenstellung des Teams und die Arbeit vor Ort. Oftmals wurde das besonders hohe Engagement der Mitarbeiter aufgeführt. Die unterschiedlichen Situationen im Rahmen einer OGS erforderten oftmals auch einen sehr flexiblen Personaleinsatz. So band die Lernzeitbegleitung in vielen OGS nach wie vor viel Personal.

 

Auch wenn die meisten OGS eine grundsätzlich positive Einschätzung der Personalsituation abgaben, so wurde doch eine deutlich bessere Personalausstattung aufgrund der Aufgabenfülle als erforderlich angesehen. Insbesondere die Teamleitung einer OGS benötigt aufgrund der Fülle der Aufgaben ein höheres Stundenkontingent. Einige OGS kamen diesem Umstand durch die zuvor erwähnte flexible Verteilung von Stundenkontingenten nach.

 

 

  1. Ausgewogene Verpflegung

 

Im Schuljahr 2010/2011 gab es bei der Verpflegung in einigen Schulen eine Umstellung auf Frischküche.

So bereiteten zum Ende des Schuljahres 10 OGS ihr Essen vor Ort zu und zwei OGS erhielten die frisch zubereiteten Speisen über eine andere OGS. 8 OGS erhielten ihr warmes Essen über einen Caterer. Die verbliebenen 5 OGS betrieben ein Mischküchensystem mit einzelnen Tiefkühlspeisen und Ergänzungen von Frischkost.

Die Essensangebote berücksichtigten an allen Standorten spezifische Besonderheiten, die sich durch religiöse Gründe, aber auch für Allergiker ergaben.

 

In Ergänzung zum regulären Mittagessen gab es an allen Schulen Obst und Rohkost und regelmäßig frei verfügbare Getränke. An 15 OGS gab es auch das Angebot eines Frühstücks.

 

Die erforderlichen Hygieneschulungen und -standards wurden nach Bestätigung durch den/ die Träger flächendeckend eingehalten.

 

In Vertretung

 

 

Mast-Weisz

Stadtdirektor

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


Kenntnis genommen:

 

 

Wilding

Oberbürgermeisterin