BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:14/3134  
Aktenzeichen:40.10.84
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:04.04.2013  
Betreff:Anmeldungen an den allgemeinbildenden weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2013/2014
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Dokument anzeigen: DS 14 3134 Anlage 1 Dateigrösse: 27 KB DS 14 3134 Anlage 1 27 KB
Dokument anzeigen: DS 14 3134 Anlage 2 Dateigrösse: 19 KB DS 14 3134 Anlage 2 19 KB
Dokument anzeigen: DS 14 3134 Anlage 3 Dateigrösse: 19 KB DS 14 3134 Anlage 3 19 KB

Mitteilung der Verwaltung

 

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

 

Nachfolgend wird das Ergebnis des erfolgten Anmeldeverfahrens für die Jahrgänge 5 und tabellarisch (Anlage) für die gymnasiale Oberstufe der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen zum Schuljahr 2013/2014 dargestellt.

Das Verfahren wurde nach Durchführung des so genannten namentlichen Abgleichs zum 28.03.2013 abgeschlossen. 

 

1. Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2013/2014:

 

Aus den derzeitigen vierten Klassen der Remscheider Grundschulen stehen zum Schuljahr 2013/2014 insgesamt 1.020 Schülerinnen und Schüler zum Wechsel in die Sekundarstufe I an (im Vorjahr waren es 957 Kinder). Somit standen 63 Remscheider Kinder mehr zur Anmeldung an (6,6 %).

 

1.1  Übersicht der Schulformempfehlungen der Remscheider Grundschulen für das Schuljahr 2013/2014

 

 

Schülerinnen/Schüler der Klasse 4

davon

Schulformempfehlung

gesamt

Schulformempfehlung
Deutsche mit Zuwanderungsgeschichte und Ausländer

Deutsche

Ausländer

Dt. mit Zuwanderungsgesch.

Hauptschule

Hauptschule / Realschule

Realschule

Realschule / Gymnasium

Gymnasium

Sonstige*

Hauptschule

Hauptschule / Realschule

Realschule

Realschule / Gymnasium

Gymnasium

Sonstige*

Schuljahr 2013/2014

1.020

534

140

346

198

87

320

110

276

29

128

56

166

50

68

18

Schuljahr 2012/2013

957

490

135

332

172

125

263

129

241

27

115

74

139

59

66

14

Schuljahr 2011/2012

1.039

566

94

379

212

126

265

130

283

23

144

72

118

51

77

11

Schuljahr 2010/2011

1.053

589

185

279

236

123

253

140

278

23

157

75

119

44

61

8

Schuljahr 2009/2010

1.096

619

217

260

251

111

309

133

269

23

156

67

127

48

68

11

Schuljahr 2008/2009

1.111

621

265

225

317

105

276

141

264

8

195

52

128

53

57

5

*Kinder im gemeinsamen Unterricht

 

 

Seit dem Schuljahr 2011/2012 haben die Schulformempfehlungen der Grundschulen lediglich einen empfehlenden Charakter. Die Eltern entscheiden nach Beratung durch die Grundschule über den weiteren Bildungsweg ihres Kindes in der Sekundarstufe I.

Bisher wurden 1.071 Kinder  (Vorjahr: 1.007) aufgenommen; davon 972 Kinder aus Remscheider Grundschulen zuzüglich 99 auswärtige Kinder (Vorjahr 106), welche hauptsächlich aus den Bereichen Radevormwald, Wermelskirchen und Wuppertal kommen.

 

1.2 Prozentuale Verteilung der Gesamtaufnahmen auf die einzelnen Schulformen

 

Der Anteil an den Gesamtschulen und den Realschulen hat sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig verändert (Gesamtschulen: -1,5 %, Realschulen: -0,9 %). Die Gymnasien dagegen  verzeichnen einen erheblichen Zuwachs von 14,5 %. An den Hauptschulen erfolgte eine Verringerung um 50 %.

 

1.3 Integrative Lerngruppen / Gemeinsamer Unterricht

 

Für das Schuljahr 2013/2014 stehen insgesamt 36 Kinder für den Wechsel aus dem GU der Primarstufe der Grundschulen und aus den Förderschulen in den Jahrgang 5 der weiterführenden Schulen wie folgt an:

 

  • Remscheider Grundschulen:                        28 Kinder
  • Remscheider  Förderschulen:                      3 Kinder
  • Bergische Diakonie Aprath:                         4 Kinder
  • Schule f. Sprachheiltherapie Wuppertal:       1 Kinder

 

Hiervon sind konkret vorgesehen:

 

  • 18 Kinder, entsprechend den Elternwünschen und der pädagogischen/schulfachlichen Gutachten, für die Beschulung in einer integrativen Lerngruppe an einer allgemein- bildenden Schule,
  • 2 Kinder für den Besuch einer Förderschule,
  • 12 Kinder für den Besuch einer allgemeinbildenden Schule im Rahmen des Gemeinsamen Unterrichts,
  • 3 Kinder für die Aufhebung des sonderpädagogischen Förderbedarfs nach der Klasse 4
  • Für 1 Kind ist der Elternwille noch unklar

 

Am 01.10.2012 erfolgte unter der Federführung des Schulamtes für die Stadt Remscheid eine Koordinierungskonferenz mit der Bezirksregierung Düsseldorf, den allgemeinbildenden weiterführenden Schulen, den GU- Lehrerinnen und Lehrern der jetzigen vierten Klassen, den Förderschulen, der Bergischen Diakonie Aprath, der Schule für Sprachheiltherapie Wuppertal und der Verwaltung.

 

Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Bezirksregierung Düsseldorf soll eine weitere integrative Lerngruppe an der Albert-Schweitzer-Realschule, eine integrative Lerngruppe am Leibniz-Gymnasium und integrative Lerngruppen an der in Gründung befindlichen Sekundar-schule Remscheid eingerichtet werden.

 

Damit können für das Schuljahr 2013/2014, wie bereits in den beiden vorherigen Schuljahren, alle in Frage kommenden Kinder in einer integrativen Lerngruppe beschult werden. Das aktuelle Ziel der Landesregierung, allen Eltern/Schülerinnen und Schülern, die dies wollen, einen Platz an einer allgemeinen Schule anbieten zu können, würde in Remscheid wiederholt voll erreicht !

 

Die räumlichen und sächlichen Voraussetzungen sind vom Schulträger bereitzustellen (Hinweis: Dies erfolgt im Rahmen der vorhandenen Ressourcen).

 

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf „zielgleich“ können an einer allgemein- bildenden weiterführenden Schule nach Wahl, für den GU im Rahmen der Einzelintegration, angemeldet werden.

 

An den beiden Remscheider Gesamtschulen besteht für das Schuljahr 2013/2014 nicht die Absicht, eine integrative Lerngruppe einzurichten. Insbesondere sind hier als Begründung die nicht vorhandenen räumlichen Kapazitäten zu benennen.

An beiden Gesamtschulen werden jedoch Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Rahmen der Einzelintegration zielgleich im GU beschult.

 

2. Anmeldungen an den Schulformen:

 

Mit Ausgabe der Halbjahreszeugnisse am 01.02.2013 begann ab dem 04.02.2013 die Frist zur Anmeldung an den weiterführenden Schulen für das Schuljahr 2013/2014. Der Endtermin wurde vom MSW auf den 15.03.2013 festgelegt.

 

Für die  Gesamtschulen galt ein verkürztes Anmeldeverfahren, welches in der Zeit vom 04. – 06.02.2013 durchgeführt wurde.

 

Für die Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien fanden die Anmeldungen in der Zeit vom 04. – 06.03.2013 statt, wobei hier Anmeldungen noch bis zum gesetzlichen Endtermin am 15.03.2012 möglich waren.

 

Entsprechend den rechtlichen Vorgaben und den Weisungen der oberen Schulaufsicht nahm die Sekundarschule sowohl am verkürzten Verfahren mit den Gesamtschulen als auch am Verfahren mit den Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien teil.

 

2.1       Gesamtschulen

 

Wie auch in den Vorjahren, erfolgten an den beiden Remscheider Gesamtschulen mehr Anmeldungen als Plätze vorhanden sind. 458 Kinder wurden angemeldet (Vorjahr 472), davon 400 Remscheider und 58 auswärtige Kinder. Es wurden 338 Kinder aufgenommen; davon 304  Remscheider und 34 auswärtige Kinder. Insgesamt bekamen 120 Kinder keinen Platz an einer Remscheider Gesamtschule (96 Remscheider und 24 auswärtige Kinder). Von den 96 erteilten „Remscheider“ Abweisungen wurden 95 Kinder von der Sophie-Scholl-Gesamtschule und 1 Kind von der Albert-Einstein-Gesamtschule abgewiesen.

Die kapazitätsbedingten Abweisungen erfolgten ausschließlich von der Sophie-Scholl-Gesamtschule.

 

Der prozentuale Anteil der Gesamtschulanmeldungen im Verhältnis zu den abgehenden Viertklässlern ist mit rund 45 % im Vergleich zum Vorjahr (48 %) gesunken.

 

2.2       Sekundarschule

 

Die zum Schuljahr 2013/2014 in Gründung befindliche Sekundarschule Remscheid nahm entsprechend den rechtlichen Vorgaben zunächst am verkürzten Anmeldeverfahren mit den Remscheider Gesamtschulen (04. – 06.02.2013) und anschließend am Anmeldeverfahren mit den Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien (04. – 06.03.2013) teil.

 

Im ersten Verfahren wurden 53 Kinder angemeldet.

Nach Abschluss beider Verfahren wurden insgesamt 84 Kinder angemeldet (81 Remscheider und 3 auswärtige Kinder). 83 Kinder wurden aufgenommen, davon 15 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf (7 zieldifferent, 8 zielgleich). Ein Remscheider Kind wurde für die integrative Lerngruppe an der Albert-Schweitzer-Realschule umberaten.

 

Damit erfüllt die Sekundarschule Remscheid die rechtliche Voraussetzung von mindestens 75 Anmeldungen für die Errichtung dieser Schulform.

Die Anmeldesituation wurde in einem ausführlichen Gespräch mit der Bezirksregierung Düsseldorf am 20.03.2013 erörtert.

In unmittelbarem Anschluss hat die Bezirksregierung Düsseldorf das pädagogische Vorbereitungsteam bestellt.

Im nächsten Schritt erfolgen von der Bezirksregierung die Ausschreibungen der zu besetzenden Lehrerstellen.

Seitens der Verwaltung werden die im Raumbestand des Schulgebäudes Rosenhügel  erforderlichen Umbauten eingeleitet, damit die erforderlichen Räume zum kommenden Schuljahr zur Verfügung stehen. Ein besonderes Augenmerk gilt hier den erforderlichen Differenzierungsräumen für die beiden integrativen Lerngruppen.

 

2.3       Hauptschulen

 

Die Zahl der Anmeldungen an den Remscheider Hauptschulen ist im Vergleich zum Vorjahr  stark gesunken (99 alt zu 50 neu).

 

An der GHS Wilhelmstrasse wurden für das nächste Schuljahr 16 Kinder angemeldet.

Die Schule erreichte mit den vorliegenden 16 Anmeldungen nicht die gesetzlich erforderliche Mindestzahl für eine zweizügige Hauptschule (2 Eingangsklassen mit mindestens 18 Kindern). Angesichts der Zahl der noch nicht angemeldeten Kinder war damit zu rechnen, dass die GHS Wilhelmstraße den Mindestwert selbst für eine Eingangsklasse nicht erreichen würde, zumal an der GHS Hackenberg mit 34 Anmeldungen auch noch ausreichende Aufnahmekapazitäten vorhanden waren.

Da die GHS Wilhelmstraße mit dieser geringen Anmeldezahl keine Eingangsklasse bilden kann, befindet sie sich nach Abstimmung mit der örtlichen Schulaufsicht und der Bezirksregierung Düsseldorf ab dem Schuljahr 2013/2014 in der sukzessiven Auflösung. Die 16 angemeldeten Kinder wurden abgewiesen bzw. zu anderen noch aufnahmefähigen Schulen beraten.

 

An der GHS Hackenberg wurden 33 Kinder angemeldet. Somit sind dort noch ausreichende Kapazitäten für Hauptschulplätze vorhanden. Die dem gesetzlichen Richtwert entsprechende Aufnahmekapazität liegt bei insgesamt 48 Kindern.

 

Die GHS Rosenhügel nahm am Anmeldeverfahren nicht mehr teil. Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 23.02.2012 die Auflösung der GHS Rosenhügel, schrittweise ab dem Schuljahr 2012/2013, beschlossen (Vorlage Nr. 14/1160 vom 05.12.2011).

 

Die GHS Klausen befindet sich seit dem Schuljahr 2011/2012 in der schrittweisen Auflösung (Drucksache Nr. 14/0774 vom 08.04.2011, Ratsbeschluss vom 15.12.2011).

 

2.4       Realschulen

           

Bei den Realschulen ist die Zahl der Anmeldungen mit 213 Kindern im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Klassenfrequenzwerte (25 bis 29 Kinder je Klasse) bildet die Albert-Schweitzer-Realschule mit 115 Anmeldungen vier  Eingangsklassen sowie eine weitere Klasse mit einer integrativen Lerngruppe. Die Alexander-von-Humboldt-Realschule bildet mit 98 Anmeldungen vier Eingangsklassen.

 

2.5       Gymnasien

 

Die Zahl der Anmeldungen an den Gymnasien (404 Kinder) ist im Vergleich zum Vorjahr (351) stark angestiegen.

Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium bildet mit 146 Anmeldungen in Abstimmung mit der Bezirksregierung Düsseldorf fünf Eingangsklassen, an den anderen drei Gymnasien werden jeweils 3 Eingangsklassen gebildet.

Am Leibniz-Gymnasium erfolgten 27 Anmeldungen von auswärtigen Kindern (Vorjahr 40), hauptsächlich aus dem Bereich Wuppertal-Ronsdorf. Am Röntgen-Gymnasium wurden 16  auswärtige Kinder (Vorjahr 12) angemeldet.

 

3. Remscheider Kinder, welche an einer auswärtigen Schule angemeldet wurden:

 

Insgesamt wurden 35 Kinder aus Remscheider Grundschulen an auswärtigen Schulen angemeldet (23 Wuppertal, 2 Wermelskirchen, 6 Hückeswagen, 2 Radevormwald, 1 Solingen, 1 Wipperfürth).

Davon wurden 18 Kinder an der Wuppertaler Erich-Fried-Gesamtschule angemeldet (Vorjahr 27). Hier handelt es sich um die „Erstanmeldung“, also Kinder, welche nicht an einer Remscheider Schule angemeldet bzw. abgewiesen wurden.

 

4. Beschlussfassung:

 

Der Ausschuss für Schule und Sport nimmt Kenntnis.

Der Integrationsausschuss nimmt Kenntnis.

 

In Vertretung

 

 

Mast-Weisz

Stadtdirektor

 

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


Wilding

Oberbürgermeisterin