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Name:15/0308  
Art:Antrag LINKE  
Datum:17.09.2014  
Betreff:Schulsozialarbeit sichern
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Schulsozialarbeit sichern

Der Rat der Stadt möge beschließen:

Der Rat der Stadt Remscheid fordert die Landesregierung auf die Schulsozialarbeit im Schulgesetz zu verankern und damit dauerhaft an allen Schulen und Schulformen einzurichten.

Da das bisherige Angebot der Schulsozialarbeit in Remscheid Ende 2014 ausläuft, beschließt der Rat diese weiter zu finanzieren bis die Landesregierung eine dauerhafte Lösung gefunden und umgesetzt hat.

 

 

 

Begründung

Schulsozialarbeit ist sinnvoll und notwendig. Sie trägt zum Bildungserfolg vieler Schülerinnen und Schüler bei und ist darüber hinaus kostensparend für die Jugendhilfe.

All dies ist unstrittig.

Allerdings ist die Schulsozialarbeit nur bis Ende dieses Jahres finanziell gesichert, dann – wieder einmal – ist die Weiterführung der Schulsozialarbeit in Frage gestellt; ein unhaltbarer Zustand für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer und nicht zuletzt für die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter selbst.

Die Bundesregierung hat beschlossen, die BaföG – Finanzierung zukünftig vollständig zu übernehmen. Dadurch hat das Land seine Finanzierungsanteile von 34% - in NRW ca. 280 Mio. €  pro Jahr - für andere Bildungsvorhaben zur Verfügung. So ist es zwischen Bund und Ländern vereinbart. Nach dem üblichen Verteilungsschlüssel könnte Remscheid etwa 700.000 € pro Jahr erhalten und damit die Schulsozialarbeit finanzieren.

Dass  die Schulsozialarbeit ein sinnvolles Angebot im Bildungsbereich ist, kann niemand bezweifeln. Eine dauerhafte Lösung für die Finanzierung der Schulsozialarbeit scheint also in Sicht!

 


 

 


 

 


Unterschriften

 

Fritz Beinersdorf                            Brigitte Neff-Wetzel                     Klaus Küster