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Name:15/0397  
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:09.10.2014  
Betreff:Parkour am Bahnhof
- Anfrage in der Sitzung der Bezirksvertretung 1 - Alt-Remscheid am 19.08.2014
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Mitteilung der Verwaltung

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

Für die Einrichtung eines Freizeitangebots auf einer Fläche in Nähe des Hauptbahnhofs hatte der Investor HBB 30.000 € zugesagt. In 2011 sprach sich der Jugendrat für die Einrichtung eines Multifunktions-Bolzplatzes aus. Da die für die Realisierung der Anlage erforderlichen 110.000 € nicht zur Verfügung standen, wurde das Projekt nicht weiter verfolgt.

 

Am 20.03.2013 traf sich eine Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern des Jugendrats, der Sportjugend, des Sportamts, des Jugendamts und des Fachdienstes Grünflächen um kostengünstigere Varianten für ein Freizeitangebot zu entwickeln. Das Ergebnis war die Idee der Einrichtung einer Parkour-Anlage. Bei Parkour handelt es sich um eine junge Trendsportart, bei der Hindernisse wie Mauern und Geländer ohne weitere Hilfsmittel überwunden werden. Die Gruppe ging davon aus, dass zur Einrichtung einer solchen Anlage 50.000 € erforderlich sind.

 

Nach Abstimmung mit Vertretern und Parkour-Sportlern des Goldenberger TV empfahl der Jugendrat in der Sitzung vom 11.07.2013, die Idee der Einrichtung einer Parkour-Anlage weiter zu verfolgen. Am 15.10.2013 präsentierte der Vorsitzende des Jugendrats die Idee der Bezirksvertretung 1 - Alt-Remscheid.

 

Im November 2013 sagte die Lothar und Ulrike Kaiser Stiftung 20.000 € Unterstützung für die Einrichtung der Anlage zu.

 

Am 09.02.2014 traf sich die Arbeitsgruppe und Vertreter der drei Remscheider Vereine, die Parkour anbieten (Goldenberger TV, LTG Lennep, Remscheider SV). Es wurde die Idee entwickelt, das Thema „Bahnhof“ in die gestalterische Umsetzung der Anlage aufzunehmen. Die Elemente der Anlage sollen die Form eines Bahn-Waggons haben.

 

Am 25.04.2014 wurde mit HBB die Überweisung von 30.000 € für die Einrichtung einer Parkour-Anlage vereinbart.

 

Am 12.05.2014 wurde mit dem Rechnungsprüfungsamt die Vergabe des Auftrags an einen Anbieter für Parkour-Anlagen geklärt.

 

Die TBR (Technische Betriebe Remscheid) und Herr Gies (Parkour-Experte des Goldenberger Turnvereins) stimmten mit dem Anbieter die Entwicklung eines Plans für die Anlage ab.

 

Berücksichtigt werden sollte:

·         Die Einrichtung einer attraktiven Anlage, die auch an dem abseitigen Standort angenommen wird

·         Das Aufgreifen der Idee des stilisierten Bahn-Waggons als gestalterisches Element

·         Das Aufgreifen der Ideen und Entwürfe der Arbeitsgruppe

·         Die Berücksichtigung von mehreren Versorgungsleitungen (Gas, Strom, Telekommunikation) die nicht überbaut werden dürfen

·         Die Einhaltung des Kostenrahmens von 50.000 €

 

Der Anbieter für Parkour-Anlagen hat auf dieser Grundlage einen Plan erstellt, der Kostenrahmen für die Realisierung der gesamten Planung beläuft sich auf 97.000 €. In dem Plan wurden die Grundzüge der Ideen der Arbeitsgruppe und des Parkour-Experten umgesetzt und eine Parkour-Anlage gestaltet, die für die Parkour-Szene attraktiv ist.

 

Der Anbieter für Parkour-Anlagen wurde daraufhin nochmals beauftragt, in Abstimmung mit dem Parkour-Experten weitere -um bestimmte Elemente reduzierte- Varianten für die Anlage mit geringerem Kostenrahmen zu entwickeln.

 

Die einzelnen Plan-Varianten werden mit der Darstellung des entsprechenden Kostenrahmens der Arbeitsgruppe präsentiert. Diese wird die Entwürfe sowohl auf ihre Attraktivität als auch auf die Finanzierbarkeit hin bewerten.

 

Sie wird eine Einschätzung vornehmen, welche Variante/Varianten aufgrund der jeweiligen Ausstattung die Akzeptanz der potentiellen Nutzer der Parkour-Szene finden könnte.

 

Sollte die Arbeitsgruppe nur diejenigen Varianten auswählen, die den Kostenrahmen von 50.000 € überschreiten, müssen weitere Finanzierungsmöglichkeiten gefunden werden.

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


 

 

Mast-Weisz

Oberbürgermeister