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Name:15/0518  
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:30.10.2014  
Betreff:Hochwasserschutz des Freibad Eschbachtal
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Mitteilung der Verwaltung

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

In der Vergangenheit kam es immer wieder durch Starkregen zu Überflutungen im Freibad Eschbachtal (zuletzt in den Jahren 2007 und 2013) und damit zu größeren Schäden. Der Haupt- und Finanzausschusses hat die Verwaltung in seiner Sitzung vom 23.01.2014 beauftragt zu prüfen, wie künftige Überflutungen, zum Beispiel durch die Renaturierung des Eschbachs oder andere Maßnahmen, verhindert werden können.

Ursachen für die Überschwemmungen nach Starkregenfällen waren einerseits Mischwasseraustritte an einzelnen Kanalschächten auf dem Freibadgelände sowie Übertritte des Eschbaches am Einlauf der Verrohrung (Kastenprofil).

 

Die TBR beabsichtigen die kurzfristige Sanierung des kompletten Hauptsammlers durch ein Schlauchliner-Verfahren. Dabei sollen die sich im Bereich des Freibades befindlichen Schächte verschlossen werden, so dass hier kein Mischwasser mehr austreten kann. Zudem wurde bereits durch Sanierungsverfahren der Nebensammler aus Falkenberg und Berghausen sowie durch ein Abkoppeln einer Drainageleitung des Wasserwerkes die Fremdwasserproblematik entscheidend entschärft, wodurch die Wassermenge im Sammler reduziert wurde.

 

Am Auslauf der Verrohrung des Eschbaches hinter dem Gelände des Freibades befindet sich eine Wehranlage, die einen Obergraben eines Teiches auf Wermelskirchener Seite speist. Für diesen Teich besteht ein Wasserrecht. Hier kommt es zum Rückstau und damit zu einer Verminderung der hydraulischen Leistungsfähigkeit der Verrohrung. Dieses wiederum erhöht die Übertrittshäufigkeit des Eschbaches auf das Freibadgelände.

 

Nach Rücksprache mit dem Eigentümer des Obergrabens, dem Wupperverband, der Unteren Wasserbehörde des Rheinisch Bergischen Kreises sowie dem Landesverband Rheinland (LVR), Amt für Bodendenkmalpflege, Bonn, wurde ein Rückbau bzw. Umbau des Wehres beschlossen.

Da sich diese Maßnahme positiv auf den Hochwasserschutz sowie auf die Gewässerbelange auswirkt, wird der Wupperverband sie in den Gewässerunterhaltungsplan aufnehmen und in 2015 durchführen. Da es sich um eine Unterhaltungsmaßnahme handelt, wird diese nicht einzelveranlagt in Rechnung gestellt, sondern im Rahmen des allgemeinen Wupperverbandsbeitrags finanziert. Der Stadt Remscheid entstehen somit keine zusätzlichen Kosten.

 

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

keine

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


 

In Vertretung

Dr. Henkelmann

Stadtdirektor

 

Gesehen

Mast-Weisz

Oberbürgermeister