BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:15/0520  
Aktenzeichen:40.10.80
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:31.10.2014  
Betreff:Sachstandsbericht zur Inklusion in den allgemeinen weiterführenden Schulen - Anfrage der W.i.R.-Ratsgruppe vom 29.10.2014
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Mitteilung der Verwaltung

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

 

Mit Anfrage vom 29.10.2014 bittet die W.i.R.-Ratsgruppe um einen Sachstandsbericht zum Thema Inklusion in der Sekundarstufe I und zur Weiterentwicklung für das Schuljahr 2015/2016.

Die Verwaltung nimmt hierzu wie folgt Stellung:

 

1. Rechtliche Situation

 

Die Federführung und originäre Zuständigkeit zur Umsetzung der schulischen Inklusion in der Sekundarstufe  liegt bei der oberen Schulaufsicht gemeinsam mit dem Schulamt für die Stadt Remscheid. Der Schulträger ist hieran im Rahmen der äußeren Schulangelegenheiten (insbesondere Räume, Ausstattung) zu beteiligen.

 

2. Sachstand im aktuellen Schuljahr 2014/2015

 

Im Schuljahr 2014/2015 werden an den Remscheider Förderschulen und den allgemeinen Schulen der Sekundarstufe I insgesamt 481 Schülerinnen und Schüler (SuS) mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf wie folgt beschult:

 

2.1 Förderschulen:                         309

 

2.2 Allgemeine Schulen:

 

Hauptschulen:  :              63

Realschulen:                     26

Sekundarschule:             25

Gesamtschulen:              40

Gymnasien:                       18

 

Gesamt:                              172

 

Damit erreicht Remscheid im Schuljahr 2014/2015 eine „Inklusionsquote“ in der Sekundarstufe I von 36 %.

 

Folgende SI-Schulen sind derzeit ausgewiesene Schulen des Gemeinsamen Lernens (GL):

 

- Albert-Schweitzer-Realschule

- Nelson-Mandela-Sekundarschule

- Albert-Einstein-Gesamtschule

- Gertrud-Bäumer-Gymnasium

 

Hinweis: An der GHS Rosenhügel (auslaufend), der GHS Wilhelmstraße (auslaufend) und am Leibniz-Gymnasium werden im Rahmen von Integrativen Lerngruppen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet. Integrative Lerngruppen galten bis zum Inkrafttreten des 9. Schulrechtsänderungsgesetzes und haben bis zum regulären Auslaufen Besitzstand.

 

 

Auch an den weiterführenden Schulen, welche bisher nicht als Schule des Gemeinsamen Lernens ausgewiesen sind, werden SuS mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf im Rahmen der Einzelintegration unterrichtet.

 

Für weitere Informationen zum Schuljahr 2014/2015 wird auf folgende Drucksachen verwiesen:

 

DS 14/3825 „Einrichtung des Gemeinsamen Lernens an den Remscheider allgemeinen weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2014/2015“ (Ausschuss für Schule und Sport am 30.01.2014, Rat am 13.02.2014, Beirat für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen am 19.02.2014).

 

DS 15/0124 „Anmeldungen an den Remscheider allgemeinbildenden weiterführenden Schulen für das Schuljahr 2014/2015“ Punkt 3 (Ausschuss für Schule am 19.11.2014, Integrationsrat am 20.11.2014).

 

3. Perspektive für das Schuljahr 2015/2016

 

Unter der Federführung der oberen Schulaufsicht gemeinsam mit dem Schulamt für die Stadt Remscheid und der Schulverwaltung haben die Planungen für das Schuljahr 2015/2016 mit der ersten Koordinierungskonferenz am 12.09.2014 in der Bezirksregierung Düsseldorf begonnen.

 

Am 23.09.2014 erfolgte eine Informationsveranstaltung der oberen Schulaufsicht, dem Schulamt und der Schulverwaltung, für alle weiterführenden Schulen.

Aufgrund des steigenden Bedarfs für Plätze des Gemeinsamen Lernens an allgemeinen Schulen wird es ab dem Schuljahr 2015/2016 erforderlich sein, weitere Schulen als Schulen des Gemeinsamen Lernens auszuweisen.

 

Das Koordinierungsverfahren wird voraussichtlich Ende Januar 2015 abgeschlossen sein.

 

Verwaltung und Schulamt beabsichtigen, in der Sitzung des Schulausschusses am 04. Februar 2015, einen Themenschwerpunkt „schulische Inklusion“, inklusive der Planungen für das Schuljahr 2015/2016, einzubringen.

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


 

 

Mast-Weisz

Oberbürgermeister