BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:15/2151  
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:08.02.2016  
Betreff:Anfrage aus der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung vom 20.10.2015 bzgl. Bestseller-Listen für ausgeliehene Bücher
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Mitteilung der Verwaltung

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen:

 

In der Sitzung des Kultur- und Weiterbildungsausschusses vom 20.10.2015 wurde sehr richtig festgestellt, dass die Stadt Remscheid bei einer Umfrage der Zeitschrift „Die Zeit“ – Ergebnisveröffentlichung in Form einer Zeitschriften-Beilage im Juli 2015  -  keine Angabe zu einer „Bestseller-Liste“ der entliehenen Bücher gemacht hat. Dies liegt darin begründet, dass das EDV-System der Abteilung Öffentliche Bibliothek des Kommunalen Bildungszentrums vor etlichen Jahren derart eingerichtet wurde, dass die Ausleihzahlen der Medien exemplarbezogen, nicht titelbezogen ermittelt werden. Da von Bestsellern, um die Verfügbarkeit bestmöglich sicherzustellen, stets mehrere Exemplare vorgehalten werden, müssten – wollte man eine entsprechende Aussage zu einer „Bestseller-Liste“ der entliehenen Bücher treffen – die Ausleihen sämtlicher Exemplare eines Buches geprüft und aufaddiert werden. Angesichts der Anzahl der Medien der Abteilung Öffentliche Bibliothek und des doch erheblichen zeitlichen Aufwands, den eine solche Auswertung – gerade auch im Hinblick auf den vergleichsweise geringen Nutzen einer solchen Analyse – mit sich bringen würde, hat sich die Verwaltung entschieden, hier keine Angaben zu machen. Stichprobenartige Additionen der Ausleihzahlen aktueller Titel haben darüber hinaus – und dies eine weitere Schwierigkeit, die die Ermittlung der am häufigsten entliehenen Medien mit sich bringt – ergeben, dass die „Bestleiher“  zumeist unter den Spielfilmen auf DVD zu finden sind, ganz einfach, weil diese sehr viel kürzeren Leihfristen unterliegen und sie demnach häufiger zur Ausleihe zur Verfügung stehen als die entsprechenden Romane.

Die Frage, ob seitens der Verwaltung beabsichtigt sei, nachträglich eine Bestseller-Liste ausgeliehener Bücher zu erstellen, ist demnach mit einem klaren „nein“ zu beantworten. Möglich wäre ein Nachreichen der Daten, aber angesichts knapper personeller Ressourcen stehen Nutzen und Aufwand einer solchen Analyse aus Sicht der Verwaltung in keinerlei Relation. 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

entfällt

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

entfällt

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


In Vertretung

 

Dr. Christian Henkelmann

Stadtdirektor

 

 

gesehen

 

Mast-Weisz

Oberbürgermeister