BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:15/2337  
Aktenzeichen:40.10.84
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:08.04.2016  
Betreff:Anmeldungen an den allgemeinen weiterführenden Schulen der Stadt Remscheid für das Schuljahr 2016/2017
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Mitteilung der Verwaltung

 

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

 

 

Nachfolgend wird das  Anmeldeverfahren für die Jahrgänge 5 der allgemeinen weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2016/2017 dargestellt.

 

1. Rechtslage:

 

Gemäß den schulgesetzlichen Bestimmungen umfasst der Zeitraum zur Durchführung des Anmeldeverfahrens für den Besuch der Sekundarstufe I sechs Wochen. Er beginnt mit dem durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung bestimmten Tag der letzten Möglichkeit zur Ausgabe der Halbjahreszeugnisse an den Grundschulen.

 

Dementsprechend bildet sich der Anmeldezeitraum für das Schuljahr 2016/2017 wie folgt ab:

 

Beginn des Anmeldezeitraumes mit der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse: 29.01.2016

Dauer: 6 Wochen

Ende: 11.03. 2016

 

Ist zu erwarten, dass die Zahl der Anmeldungen die Aufnahmekapazität einer oder mehrerer Schulen einer Schulform übersteigen wird (Anmeldeüberhang), kann die obere Schulaufsichtsbehörde ein vorgezogenes Anmeldeverfahren für die Schulen dieser Schulform zulassen.

 

In den vergangenen Jahren (Jahrzehnten) überstieg die Zahl der Anmeldungen an den Remscheider Gesamtschulen regelmäßig die Aufnahmekapazität. Insofern wurde mit Genehmigung der oberen Schulaufsicht für beide Gesamtschulen für die entsprechenden Anmeldungen  ein vorgezogenes Anmeldeverfahren durchgeführt. Im Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2015/2016 wurde an der Sophie-Scholl-Schule weiterhin ein hoher Anmeldeüberhang verzeichnet. Somit ist zu erwarten, dass für das Schuljahr 2016/2017 ebenfalls ein Anmeldeüberhang entsteht. Entsprechend der gesetzlichen Regelungen hat die obere Schulaufsicht für die Schulform Gesamtschule – also für beide Remscheider Gesamtschulen -  das vorgezogene Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2016/2017 genehmigt.

Nach der schulfachlichen Empfehlung sollen die Schulen des längeren gemeinsamen Lernens gemeinsam betrachtet werden. Deshalb hat die obere Schulaufsicht für die Nelson-Mandela-Sekundarschule ebenfalls das vorgezogene Anmeldeverfahren genehmigt.

Gemäß den Regelungen ist das vorgezogene Verfahren in der ersten Woche des Anmeldezeitraums durchzuführen.

 

2. Anmeldedaten für das Schuljahr 2016/2017:

 

Aus den derzeitigen vierten Klassen der Remscheider Grundschulen stehen zum Schuljahr 2016/2017 insgesamt 948 Schülerinnen und Schüler zum Wechsel in die Sekundarstufe I an (Vorjahr 978 Kinder).

 

Seit dem Schuljahr 2011/2012 haben die Schulformempfehlungen der Grundschulen lediglich einen empfehlenden Charakter. Die Eltern entscheiden nach Beratung durch die Grundschule über den weiteren Bildungsweg ihres Kindes in der Sekundarstufe I.

 

Insgesamt wurden 1.019 Kinder  (Vorjahr: 1.048) aufgenommen; davon 903 Kinder aus Remscheider Grundschulen, 3 „Sonstige“ zuzüglich 111 auswärtige Kinder (Vorjahr 109), welche hauptsächlich aus den Bereichen Radevormwald, Wermelskirchen und Wuppertal kommen.

 

3. Anmeldungen an den einzelnen Schulformen:

 

Mit Ausgabe der Halbjahreszeugnisse am 29.01.2016 begann die Frist zur Anmeldung an den weiterführenden Schulen für das Schuljahr 2016/2017.

 

Das für die Gesamtschulen und die Nelson-Mandela-Sekundarschule geltende verkürzte Anmeldeverfahren, wurde in der Zeit vom 01. bis 03.02.2016 durchgeführt.

 

Für die Hauptschule Hackenberg, die Realschulen und die Gymnasien fanden die Anmeldungen am 22. und 23.02.2016 statt. Entsprechend der schulgesetzlichen Regelungen waren hier Anmeldungen noch bis zum gesetzlichen Endtermin am 11.03.2016 möglich.

 

3.1       Gesamtschulen

 

Wie auch in den Vorjahren, erfolgten an den beiden Remscheider Gesamtschulen mehr Anmeldungen als Plätze vorhanden sind. 414 Kinder wurden angemeldet (Vorjahr 453), davon 371 Remscheider (Vorjahr 419) und 43 auswärtige Kinder (Vorjahr 34). Es wurden 323 Kinder aufgenommen; davon 295 Remscheider und 28 auswärtige Kinder. Insgesamt wurden 91  Kinder abgewiesen (76 Remscheider und 15 auswärtige Kinder).

 

Von den 414 Gesamtschulanmeldungen erfolgten 253 Anmeldungen an der Sophie-Scholl-Gesamtschule; 162 Kinder wurden aufgenommen; 91 Kinder wurden abgewiesen.

 

An der  Albert-Einstein-Schule erfolgten 161 Anmeldungen. Alle Kinder konnten aufgenommen werden.

 

Beide Gesamtschulen bilden jeweils 6 Eingangsklassen und haben als Schule des Gemeinsamen Lernens jeweils 12 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufgenommen.

 

Entwicklung der Gesamtschulanmeldungen in den letzten Schuljahren

 

Schuljahr

Anmeldungen

Aufnahmen

Abweisungen

2016/2017

414

323

91

2015/2016

453

304

149

2014/2015

435

340

95

2013/2014

485

338

147

2012/2013

510

334

176

2011/2012

545

342

203

2010/2011

554

345

209

 

3.2       Sekundarschule

 

An der zum Schuljahr 2013/2014 gegründeten Nelson-Mandela-Sekundarschule wurden 75  Kinder angemeldet (Vorjahr 68), davon 3 auswärtige Kinder.

Als Schule des Gemeinsamen Lernens nahm die Nelson-Mandela-Sekundarschule 6 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf auf.

Mit den 75 Aufnahmen erfüllt die Nelson-Mandela-Schule die rechtliche Voraussetzung von mindestens 60 und maximal 90 Anmeldungen für diese Schulform. Der gesetzliche

 

Durchschnittswert liegt bei 25 Kindern pro Klasse bzw. insgesamt 75 Aufnahmen für die dreizügige Nelson-Mandela-Schule.

3.3       Hauptschule

 

Von den Remscheider Hauptschulen nahm lediglich die GHS Hackenberg am Anmeldeverfahren teil. Die noch vorhandenen Hauptschulen Rosenhügel und Wilhelmstraße befinden sich in der sukzessiven Auflösung.

 

An der GHS Hackenberg wurden 46 Kinder angemeldet. Es werden zwei Eingangsklassen gebildet.

Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Klassenbildungswerte für Hauptschulen sind ausreichend Kapazitäten an der GHS Hackenberg vorhanden.

 

Die GHS Hackenberg hat als Schule des Gemeinsamen Lernens 5 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufgenommen.

 

3.4       Realschulen

           

An den beiden Realschulen wurden 226 Kinder (Vorjahr 233) angemeldet. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Klassenfrequenzwerte (25 bis 29 Kinder je Klasse) schöpfen beide Realschulen den maximalen Klassenbildungswert voll aus.

 

An der Alexander-von-Humboldt-Realschule wurden 106 Kinder angemeldet. Dementsprechend  bildet die Schule vier Eingangsklassen.

 

Die Albert-Schweitzer-Realschule bildet mit 120 Aufnahmen ebenfalls vier  Eingangsklassen und hat als Schule des Gemeinsamen Lernens 4 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufgenommen. Falls die personellen Voraussetzungen es zulassen, strebt die Albert-Schweitzer-Realschule an, zum nächsten Schuljahr 5 Eingangsklassen zu bilden. Die räumlichen Voraussetzungen sind vorhanden. Hier stehen noch Abstimmungsgespräche mit der Schulaufsicht aus.

 

3.5       Gymnasien

 

Die Zahl der Anmeldungen an den Gymnasien (349 Kinder) ist im Vergleich zum Vorjahr (407) zurückgegangen und entspricht dem Niveau vom vorletzten Anmeldeverfahren.

 

Das Gertrud-Bäumer-Gymnasium bildet mit 106 Anmeldungen vier Klassen. Die Schule hat als Schule des Gemeinsamen Lernens 6 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufgenommen.

Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (90 Anmeldungen), das Leibniz-Gymnasium (78 Anmeldungen) und das Röntgen-Gymnasium (75 Anmeldungen) bilden jeweils drei Klassen.

 

Die Anzahl der an den Gymnasien angemeldeten auswärtigen Kinder entspricht dem Niveau der Vorjahre. Traditionsgemäß werden Kinder aus Wuppertal-Ronsdorf am Leibniz-Gymnasium und aus dem Bereich Radevormwald am Röntgen-Gymnasium angemeldet.

 

4. Begrenzung der Aufnahmekapazitäten für Schulen des Gemeinsamen Lernens (Inklusion):

 

Gemäß § 46 Abs. 4 SchulG NRW kann eine Schule des Gemeinsamen Lernens im Einvernehmen mit dem Schulträger die Zahl der in die Klasse 5 einer Schule der Sekundarstufe I aufzunehmenden Schülerinnen und Schüler begrenzen, wenn

 

1. ein Angebot für Gemeinsames Lernen eingerichtet wird

2. rechnerisch pro Parallelklasse mindestens zwei Schülerinnen und Schüler mit  

  festgestelltem sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf aufgenommen werden und

3.  im Durchschnitt aller Parallelklassen der jeweilige Klassenfrequenzrichtwert nicht

   unterschritten wird.

Die Schulleitungen der nachfolgend aufgeführten Schulen des Gemeinsamen Lernens haben die Begrenzung der Aufnahmekapazität für das Schuljahr 2016/2017 für die Klassen 5 im Einvernehmen mit dem  Schulträger in Anspruch genommen:

 

Schule

Zügigkeit

Klassenfrequenz-richtwert pro Zug

Aufnahme-kapazität begrenzt auf

Nelson-Mandela-Sekundarschule

3

25

75

Albert-Einstein-Gesamtschule

6

27

162

Sophie-Scholl-Gesamtschule

6

27

162

GHS Hackenberg

2

24

48

Gertrud-Bäumer-Gymnasium

3/4

27

81/108

 

5. Remscheider Kinder, welche an einer auswärtigen Schule angemeldet wurden:

 

Insgesamt wurden 30 Kinder (Vorjahr 27) aus Remscheider Grundschulen an auswärtigen Schulen angemeldet.

Davon wurden 13 Kinder an der Wuppertaler Erich-Fried-Gesamtschule angemeldet (Vorjahr 10). Hier handelt es sich um „Erstanmeldungen“, also Kinder, welche nicht an einer Remscheider Schule angemeldet bzw. abgewiesen wurden.

 

6. Anmeldeverfahren zur gymnasialen Oberstufe:

 

Die Daten des Anmeldeverfahrens zur gymnasialen Oberstufe (Gymnasien G8, Gesamtschulen G 9) sind nachrichtlich in der Anlage (Tabelle 3) aufgeführt.

 

 

In Vertretung

 

 

Neuhaus

Beigeordneter

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


 

 

Mast-Weisz

Oberbürgermeister