BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:15/3309  
Aktenzeichen:4.41.L
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:20.02.2017  
Betreff:Antwort auf die Anfrage der Fraktion Die Linke vom 17.01.2017 DS 15/3133
Erfassung des Remscheider Kunstbesitz
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Mitteilungsvorlage Dateigrösse: 149 KB Mitteilungsvorlage 149 KB

Mitteilung der Verwaltung

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

 

Im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung am 12.04.2016 wurde über den weiteren Umgang mit dem städtischen Kunstbesitz diskutiert, der bekanntlich in räumlichem Zusammenhang zum Archiv der Stadt Remscheid im Gebäude Hastener Str. 100-102 in gesondert gesicherten Räumlichkeiten unter guten klimatischen Bedingungen gelagert wird, und „tendenziell festgestellt, dass man den Besitz sichten und ordnen sollte“.

 

Daran anknüpfend formuliert die Fraktion Die Linke die Anfrage DS 15/3133 und bittet die Verwaltung um schriftliche Beantwortung nachfolgender Fragen:

 

1. Hat die Sichtung bereits stattgefunden?

 

Antwort:

Nein, für eine Sichtung und Ordnung des städtischen Kunstbesitzes sind in der Verwaltung weder die personellen noch die fachlichen Voraussetzungen gegeben.

 

2. Wenn ja, welche Ergebnisse hat diese Sichtung ergeben?

 

Antwort:

Siehe Antwort zu Frage 1.

 

3. Werden die Ergebnisse der Sichtung veröffentlicht?

 

Antwort:

Siehe Antwort zu Frage 1

 

4. Wann wird die Sichtung und Bewertung des Kunstbesitzes erfolgen?

 

Antwort:

Ein Zeitpunkt kann aus den zu Frage 1 genannten Gründen nicht benannt werden.

 

5. Wird die Verwaltung ein Konzept zur Sicherung und Bewahrung des Kunstbesitzes entwickeln?

 

Antwort:

Eines Konzepts für die Sicherung und Bewahrung bedarf es nicht, da der Kunstbesitz sicher und unter klimatisch guten räumlichen Bedingungen gelagert wird. Die Erstellung eines  Konzepts zur Ordnung und Bewertung des Kunstbesitzes ist aus Sicht der Verwaltung nicht zielführend. Mit der Erstellung eines Konzepts wird suggeriert, dass dessen Umsetzung in absehbarer Zeit erfolgen kann. Die hierfür erforderliche personell-fachliche Kompetenz in Gestalt einer/s Kunst-Kuratorin/s wird aufgrund der auch künftig bestehenden Restriktionen im Bereich der Personalwirtschaft nicht geschaffen werden können. Sollten sich personelle Ressourcen für Aufgaben im Bereich des Historischen Zentrums ergeben, müssten diese aus Sicht der Verwaltung prioritär zur Erfüllung der Pflichtaufgaben (Archivar/in im städtischen Archiv) verwandt werden.

 

Für die Erledigung der Sichtung und Ordnung mittels externer Ressourcen steht kein Sachbudget bereit; eine solche externe Vergabe müsste zudem intern begleitet werden, da städtisches Vermögen tangiert ist, was derzeit personell nicht darstellbar ist.

 

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


 

 

Mast-Weisz

Oberbürgermeister