BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:14/0752  
Aktenzeichen:40.30.00
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:21.04.2011  
Betreff:Anmeldungen an den weiterführenden allgemein bildenden Schulen zum Schuljahr 2011/2012
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Anmeldungen_wfS_2011-12_Gesamtübersicht Tabelle 1 Dateigrösse: 24 KB Anmeldungen_wfS_2011-12_Gesamtübersicht Tabelle 1 24 KB
Dokument anzeigen: Anmeldungen_wfS_2011-12_Ganztagsschulen Tabelle 2 Dateigrösse: 20 KB Anmeldungen_wfS_2011-12_Ganztagsschulen Tabelle 2 20 KB
Dokument anzeigen: Anmeldungen_wfS_2011-12_Oberstufe Tabelle 3 Dateigrösse: 18 KB Anmeldungen_wfS_2011-12_Oberstufe Tabelle 3 18 KB
Dokument anzeigen: Mitteilungsvorlage Dateigrösse: 63 KB Mitteilungsvorlage 63 KB

Mitteilung der Verwaltung

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

 

Nachfolgend wird das Ergebnis des erfolgten Anmeldeverfahrens für die Jahrgänge 5 und 11 der weiterführenden allgemein bildenden Schulen zum Schuljahr 2011/2012 dargestellt.

Das Verfahren wurde nach Durchführung des so genannten namentlichen Abgleichs zum 20.04.2011 abgeschlossen. 

 

1. Rechtliche Situation:

 

Entsprechend des vierten Gesetzes zur Änderung des Schulgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen vom 21.12.2010 haben die Schulformempfehlungen der Grundschulen, erstmals im Rahmen des Wechsels in die Sekundarstufe I ab dem Schuljahr 2011/2012, lediglich einen empfehlenden Charakter. Die Eltern entscheiden nach Beratung durch die Grundschule über den weiteren Bildungsgang ihres Kindes in der Sekundarstufe I. Hinweis: Bisher hatten die Schulformempfehlungen der Grundschulen grundsätzlich einen bindenden Rechtscharakter für die Anmeldung zur Sekundarstufe I.

 

1.1  Übersicht der Schulformempfehlungen der Remscheider Grundschulen für das Schuljahr 2011/2012

 

 

Schüler der Klasse 4

davon

Schulformempfehlung

gesamt

Schulformempfehlung
Deutsche mit Zuwanderungsgeschichte und Ausländer

Deutsche

Ausländer

Dt. mit Zuwanderungsgesch.

Hauptschule

Hauptschule / Realschule

Realschule

Realschule / Gymnasium

Gymnasium

Sonstige*

Hauptschule

Hauptschule / Realschule

Realschule

Realschule / Gymnasium

Gymnasium

Sonstige*

Schuljahr 2011/2012

1.039

566

94

379

212

126

265

130

283

23

144

72

118

51

77

11

Schuljahr 2010/2011

1.053

589

185

279

236

123

253

140

278

23

157

75

119

44

61

8

Schuljahr 2009/2010

1.096

619

217

260

251

111

309

133

269

23

156

67

127

48

68

11

Schuljahr 2008/2009

1.111

621

265

225

317

105

276

141

264

8

195

52

128

53

57

5

*Kinder im gemeinsamen Unterricht

 

2. Anmeldesituation für das Schuljahr 2011/2012:

 

Aus den derzeitigen vierten Klassen der Remscheider Grundschulen stehen zum Schuljahr 2011/2012  1.039 Schülerinnen und Schüler zum Wechsel in die Sekundarstufe I an (im Vorjahr waren es 1.053 Kinder).

Bisher wurden 1.065 Kinder  (Vorjahr: 1.097) aufgenommen; davon 976 Kinder aus Remscheider Grundschulen zuzüglich 82 auswärtige Kinder (Vorjahr 98), welche hauptsächlich aus den Randbereichen von Wuppertal und Radevormwald kommen.

Unter Berücksichtigung von Wiederholern, Wegzügen und Auspendlern, wurde 1 Kinde noch nicht angemeldet.

 

Im Vergleich zum Vorjahr ist die prozentuale Verteilung der Gesamtaufnahmen auf die einzelnen Schulformen fast unverändert geblieben. Der Anteil an den Gesamtschulen ist um 0,3 %, an den Gymnasien um 0,8 % und Realschulen um 1,2 % gestiegen. An den Hauptschulen erfolgte eine Verringerung um 0,7 %.

Insgesamt betrachtet zeichnet sich trotz der sinkenden Schülerzahlen ein sehr ausgewogenes Anmeldeverhalten ab.

2.1 Integrative Lerngruppen / Gemeinsamer Unterricht

 

Für das Schuljahr 2011/2012 stehen insgesamt 23 Kinder für den Wechsel aus dem gemeinsamen Unterricht (GU) der Remscheider Grundschulen und 2 Kinder der Bergischen Diakonie Aprath, in den Jahrgang 5 der weiterführenden Schulen bzw. Förderschulen an. Für 13 Kinder wurde seitens der Schulaufsicht als Förderort eine entsprechende Förderschule oder eine Integrative Lerngruppe an einer allgemein bildenden Schule festgelegt.

Die GHS Wilhelmstrasse und die Albert-Einstein-Schule richten zum Schuljahr 2011/2012 jeweils eine Integrative Lerngruppe ein (siehe Drucksache 14/0577 vom 20.01.2011 – Ratsbeschluss am 24.03.2011). Im Rahmen des Anmeldeverfahrens wurden 7 Kinder an der GHS Wilhelmstrasse und 6 Kinder an der Albert-Einstein-Schule angemeldet. Damit stehen für alle in Frage kommenden Kinder Plätze an allgemein bildenden weiterführenden Schulen zur Verfügung.

Derzeit findet das Genehmigungsverfahren zur Einrichtung der Integrativen Lerngruppen bei der Bezirksregierung Düsseldorf statt.

 

3. Anmeldungen an den Schulformen:

 

3.1       Gesamtschulen

 

Für das Anmeldeverfahren ist zu berücksichtigen, dass, entsprechend den Vorgaben des Ministeriums für Schule und Weiterbildung (MSW) NRW, zunächst alle weiterführenden Schulen mit den Anmeldungen ab dem 14.02.2011 gleichzeitig begonnen haben. Für die Gesamtschulen galt ein verkürztes Anmeldeverfahren bis zum 16.02.2011, während das Anmeldeverfahren für die anderen Schulformen bis zum 18.03.2011 lief (gesetzter Endtermin des MSW).

Wie auch in den Vorjahren, erfolgten an den beiden Remscheider Gesamtschulen mehr Anmeldungen als Plätze vorhanden sind. 545 Kinder wurden angemeldet (Vorjahr 554), davon 493 Remscheider und 52 auswärtige Kinder. Insgesamt wurden 342 Kinder aufgenommen; davon 29 Auswärtige. Insgesamt wurden 203 Abweisungen erteilt (180 Remscheider und 23 auswärtige Kinder); im Vorjahr waren es insgesamt 209. Von den 180 erteilten „Remscheider“ Abweisungen wurden 23 Kinder sowohl von der Sophie-Scholl-Gesamtschule als auch der Albert-Einstein-Gesamtschule abgewiesen. Abzüglich dieser „Doppelabweisungen“ Abweisungen erhielten somit 157 Remscheider Kinder und 23 auswärtige Kinder keinen Platz an einer Remscheider Gesamtschule.

 

Entsprechend den Schulformempfehlungen (für jede Empfehlung zu einer Schulform gilt auch eine Gesamtschulempfehlung) erfolgten folgende Aufnahmen und Ablehnungen von Kindern aus Remscheider Grundschulen:

 

 

 

 

 

Aufnahmen Remscheider Schülerinnen/Schüler:

Schule

Empfehlung HS

Empfehlung HS/RS

Empfehlung RS

Empfehlung RS/GY

Empfehlung GY

Integrative Kinder

Gesamt

Sophie-Scholl-Gesamtschule

14

19

58

32

29

-

152

Albert-Einstein-Gesamtschule

64

43

46

2

-

6

161

Gesamt:

78

62

104

34

29

6*

313

 

*ohne Schulformempfehlung wurden 6 Kinder für die Integrative Lerngruppe an der Albert-Einstein-Schule aufgenommen.

 

Abweisungen Remscheider Schülerinnen und Schüler

Schule

Empfehlung HS

Empfehlung HS/RS

Empfehlung RS

Empfehlung RS/GY

Empfehlung GY

Gesamt

Sophie-Scholl-Gesamtschule

49

21

34

16

2

122

Albert-Einstein-Gesamtschule

46

9

2

1

 

58

Schule

95

30

36

17

2

180

 

Hinweis: Von den 180 Abweisungen wurden 23 Kinder sowohl von der Sophie-Scholl-Gesamtschule als auch von der Albert-Einstein-Gesamtschule abgewiesen (Doppelabweisungen), so dass tatsächlich 157 Remscheider Kinder keinen Platz an einer Remscheider Gesamtschule erhielten.

 

3.2       Hauptschulen

 

Die Zahl der Anmeldungen an den Remscheider Hauptschulen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken (170 alt zu 145 neu).

 

Aufgrund der geringen Anmeldungen kann an der GHS Klausen (11 Anmeldungen, davon 5 aus Wuppertal) keine Eingangsklasse gebildet werden. Der gesetzliche Klassenbildungswert beträgt mindestens 18 Schülerinnen/Schüler je Eingangsklasse, wobei Hauptschulen grundsätzlich zweizügig zu führen sind. Damit befindet sich die GHS Klausen rechtlich in der „Selbstauflösung“. Die dort angemeldeten Schülerinnen und Schüler wurden abgewiesen. Alle abgewiesenen 6 Remscheider Kinder wurden an der GHS Hackenberg aufgenommen.

 

An der GHS Hackenberg wurden zunächst 76 Kinder angemeldet. Entsprechend des seinerzeitigen Ratsbeschlusses wurde die Zügigkeit der GHS Hackenberg für die Jahrgangsstufe 5 auf zwei Klassen begrenzt.

Im Einvernehmen mit der Schulleitung und der Schulaufsicht bildet die GHS Hackenberg zum kommenden Schuljahr eine dritte Eingangsklasse. Somit können alle angemeldeten Kinder dort beschult werden (siehe DS 14/0753 vom 21.03.2011 „Klassenbildung an der Gemeinschaftshauptschule Hackenberg für das Schuljahr 2011/2012“ – Eilentscheidung).

Die GHS Hackenberg hat für das Schuljahr 2011/2012 insgesamt 82 Kinder aufgenommen.

 

An der GHS Rosenhügel erfolgten 14 Anmeldungen. Mit den vorliegenden Anmeldungen sowie der schulfachlich erforderlichen Zuweisung von 4 Kindern aus der multinationalen Klasse in den kommenden Jahrgang 5, erreicht die GHS Rosenhügel den gesetzlichen Mindestwert von 18 Kindern für die Bildung einer Eingangsklasse.

Angesichts der Anmeldesituation und dem perspektivisch erkennbaren weiteren Rückgang der Anmeldezahlen im Hauptschulbereich, bildet die GHS Rosenhügel mit höchster Wahrscheinlichkeit zum Schuljahr 2011/2012 letztmalig eine Eingangsklasse, so dass ab dem Schuljahr 2012/2013, vorbehaltlich der politischen Beschlussfassung, die Schule sukzessive aufzulösen wäre.

 

An der GHS Wilhelmstrasse wurden für das nächste Schuljahr 45 Kinder aufgenommen; hiervon 7 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf für eine integrative Klasse. Die GHS Wilhelmstrasse bildet zum nächsten Schuljahr 2 Eingangsklassen. Innerhalb der Klassenbildung erfolgt die Einrichtung einer integrativen Lerngruppe.

 

3.3       Realschulen

           

Bei den Realschulen ist die Zahl der Anmeldungen mit 221 Kindern im Vergleich zum Vorjahr (217 Anmeldungen) leicht gestiegen. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Klassenfrequenzwerte (25 bis 29 Kinder je Klasse) bildet die Albert-Schweitzer-Realschule mit 117 Aufnahmen vier Eingangsklassen, welche im Rahmen des gebundenen Ganztages, der ab dem Schuljahr 2009/2010 aufbauend eingeführt wurde, beschult werden. Die Alexander-von-Humboldt-Realschule bildet mit 104 Aufnahmen ebenfalls vier Eingangsklassen.

 

3.4       Gymnasien

 

Die Zahl der Anmeldungen an den Gymnasien (357 Kinder) ist im Verhältnis zur Gesamtzahl der anzumeldenden Kinder leicht gestiegen. Die Anmeldungen an den einzelnen Schulen sind relativ konstant geblieben.

Das Leibniz-Gymnasium verzeichnet mit 20 Anmeldungen von auswärtigen Kindern, hauptsächlich aus dem Bereich Wuppertal-Ronsdorf, die höchste Zahl an auswärtigen Anmeldungen an Gymnasien.

 

 

4. Beschlussfassung:

 

Der Ausschuss für Schule und Sport und der Integrationsausschuss nehmen Kenntnis.

 

 

In Vertretung

 

 

 

Mast-Weisz

Stadtdirektor

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt