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Name:15/4471  
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:20.01.2018  
Betreff:Beantwortung einer Anfrage der Fraktion der SPD (Drs. 15/4441) zu einem Förderprogramm der Kulturstiftung des Bundes
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Mitteilung der Verwaltung

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

 

Vorbemerkung
Die Kulturstiftung des Bundes hat ein neues Förderprogramm „360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ aufgelegt, für das in den Jahren 2017 – 2024 Mittel in Höhe von insgesamt 21 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Das Programm will Impulse setzen, um Kultureinrichtungen eine konstruktive Begegnung mit Herausforderungen und Fragen der Einwanderungsgesellschaft zu ermöglichen und sie bei der diversitätsorientierten Entwicklung zu unterstützen. Leitende Fragestellungen sind dabei:

 

  • Wie können Institutionen Menschen mit Migrationsgeschichte als neues Publikum ansprechen und für sich gewinnen?

  • Sind aktuelle Programmangebote und Themen relevant für eine von Diversität geprägte Stadtgesellschaft?

  • Wie können Häuser Zugangsbarrieren abbauen, damit eine solche Diversität in den gesamten Personalstrukturen repräsentiert wird?

 

Der Fonds stellt für einen Zeitraum von bis zu vier Jahren Mittel für eine Personalstelle sowie zusätzliche Projektmittel zur Verfügung, um die diversitätsorientierte Entwicklung einer Kultureinrichtung zu konzipieren und umzusetzen. Die maximale Förderhöhe beträgt 360.000 Euro. Bewerben können sich Kultureinrichtungen aus den Sparten Kunst, Musik, Darstellende Künste und Literatur.

 

Wird die Verwaltung die Möglichkeit einer Bewerbung im Rahmen des Förderprogramms prüfen – ggf. auch in Zusammenarbeit mit den Bergischen Symphonikern?
Ja, unmittelbar nach Mitteilung des Städtetages Nordrhein-Westfalen wurde die Geschäftsführung der Bergischen Symphoniker über das neue Förderprogramm informiert und gebeten, die Fördermöglichkeiten zu prüfen. Die Nachfrage bei der Kulturstiftung des Bundes hat ergeben, dass eine direkte Förderung der Bergischen Symphoniker nicht möglich ist, jedoch eine mittelbare Förderung über die beiden Hauptspielstätten in Remscheid und Solingen erfolgen könnte. Die Stadt Solingen ist darüber informiert worden. Die weiteren Schritte werden in einem Gespräch mit der Geschäftsführer der Bergischen Symphoniker erörtert.

 

Wir die Verwaltung das Angebot der Kulturstiftung des Bundes nutzen, sich über die Förderpotentiale im Rahmen der angekündigten Infotour zu informieren, die im Februar und März an vier Standorten im Bundesgebiet Station machen wird?
Wie bereits ausgeführt wird eine mögliche Beantragung von Fördermitteln eng mit den Bergischen Symphonikern und der Stadt Solingen abzustimmen sein. Im Rahmen des Abstimmungsprozesses wird zu vereinbaren sein, ob das Informationsangebot der Stiftung aufgegriffen werden sollte oder ob die weiteren Schritte – wie bereits geschehen – auch im direkten Austausch mit der Kulturstiftung des Bundes beraten und abgestimmt werden können.

 

 

 

 

 

 

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


 

 

Mast-Weisz

Oberbürgermeister