BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:15/4869  
Art:Mitteilungsvorlage  
Datum:23.04.2018  
Betreff:Armut bei Frauen im Alter in Remscheid - Stellungnahme der Verwaltung zur Anfrage der Ratsfraktion "Die Linke" vom 01.03.18 - Drs. 15/4657
DokumenttypBezeichnungAktionen
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entfällt

 

Mitteilung der Verwaltung

Die nachfolgende Information wird zur Kenntnis genommen.

 

 

Zu Frage 1:

Wie viele Frauen in Remscheid sind auf Grundsicherung im Alter angewiesen?

Derzeit beziehen insgesamt 506 Frauen über 65 Jahre Grundsicherungsleistungen nach dem Sozialgesetzbuch XII (SGB XII), davon 453 außerhalb und 53 innerhalb von Einrichtungen.

 

Zu Frage 2:
Wie ist die Entwicklung in den letzten Jahren: Stieg oder fiel die Anzahl der Bezieherinnen?

Anhand der Fallzahlen aus den Jahren 2016 bis 2018 lässt sich keine eindeutige Tendenz nach oben / unten feststellen (2016: 523 Frauen; 2017: 504 Frauen),

 

Zu Frage 3:
Gibt es weitere Indizien, die über die prekäre Lebenssituation von älteren Frauen in Remscheid Auskunft geben wie Stromsperren, Besuch der Tafel, Teilhabe bzw. Nicht – Teilnahme am kulturellen Leben?

Eine Aussage hierzu lässt sich nicht treffen. Erhebungen dazu existieren nicht.

 

Zu Frage 4:

Welche Möglichkeiten hat die Stadtverwaltung die Lebenssituation von Frauen im Alter zu verbessern?

Die Stadt Remscheid hält diverse Angebote vor, um die Lebenssituation älterer Menschen zu verbessern.

Neben finanziellen Hilfen

  • zur Finanzierung des Existenzminimums (Grundsicherung für Menschen über 65 Jahre, Hilfe zum Lebensunterhalt) und 
  • zur Deckung gesundheitlicher Bedarfe (z. B. Hilfe zur Pflege, Eingliederungshilfe für Behinderte) 

nach dem SGB XII existieren verschiedene Beratungsangebote wie z. B. die städtische Pflege- und Wohnberatung.

 

Darüber hinaus unterstützt die Verwaltung bei der Suche und der Anmietung sozial geförderten Wohnraums (Stichwort: Wohnberechtigungsscheine), stellt verteilt über das Stadtgebiet zehn Begegnungs- und Beratungszentren sowie das Seniorenbüro für ältere Menschen zur Verfügung und organisiert einmal jährlich die „Woche der älteren Generation“.

 

 

 

 

Diese Angebote richten sich allerdings durchweg sowohl an Frauen als auch an Männer.

 

In Vertretung

 

 

 

Neuhaus

Beigeordneter

 

 


Finanzielle Folgen und Auswirkungen

Voraussichtlicher Aufwand und voraussichtliche Auszahlungen im laufenden Jahr und in Folgejahren

keine

Die erforderlichen Haushaltsmittel sind im Ergebnis- und Finanzplan enthalten

entfällt

 


 

 

Mast-Weisz

Oberbürgermeister