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Name:15/5163  
Art:Anfrage SPD  
Datum:23.07.2018  
Betreff:Rettungseinsätze bei Unfällen mit Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Remscheid,23.07.2018

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Mast-Weisz,

 

die SPD-Fraktion bittet in der o. a. Sitzung um Beantwortung nachfolgenden Fragen:

 

  1. Werden Rettungskräfte bei Unfällen mit Elektro-Fahrzeugen bzw. Hybrid-Autos zusätzlich geschult?

 

  1. Gibt es bei den Rettungskräften Rettungsdatenblätter für Elektrofahrzeuge?

 

  1. Sind besondere persönliche Schutzausrüstungen erforderlich?

 

  1. Wenn ja, sind diese in den Rettungsfahrzeugen vorhanden und sind die Einsatzkräfte mit dem Umgang vertraut?

 

Begründung:

 

Auch wenn in Remscheid noch nicht viele Elektro- oder Hybrid-Fahrzeuge fahren, so ist ein Einsatz unserer Rettungskräfte bei Unfällen auf der Autobahn, wie auch im Stadtgebiet mit auswertigen Fahrzeugen durchaus möglich.

 

Statt mit auslaufendem Benzin und Öl haben es dann die Rettungskräfte mit einem chemischen Kraftwerk zu tun. Dabei geht es zum einen um Hochspannungen (bis ca. 600 V), zum anderen um die Brandgefahr der Batterien.

 

Durch eine Überhitzung der Lithium-Ionen-Batterien sind diese hoch explosiv.

 

Darüber hinaus ist insbesondere zu beachten, dass eine chemische Reaktion bei geschädigten Batterien entsteht und eingesetztes Kobalt und Elektrolyte freigesetzt werden.

 

Vor diesem Hintergrund bittet die SPD-Fraktion um Beantwortung der Fragen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

gez. Sven Wolf, MdL

Fraktionsvorsitzender 

 

 

gez. Peter-Edmund Uibel

Sprecher der SPD-Fraktion

im Ausschuss Bürger, Umwelt,

Klimaschutz und Ordnung